Aktuelle Veranstaltungen

Vom 15. November bis zum 24. Dezember veranstaltet City-Marketing Sindelfingen e.V. ein großes Weihnachtsgewinnspiel, bei dem es viele unterschiedliche und hochwertige Preise zu gewinnen gibt. Die Teilnehmer müssen auf einer Karte zwölf Treue-Marken sammeln. Für jeweils zehn Euro Einkaufswert gibt es von den teilnehmenden Fachgeschäften eine Treue-Marke. Wer mithin für einhundert Euro Waren kauft, erhält zehn Treue-Marken. Ist die Karte mit zwölf Aufklebern voll, kann sie bei der Kreissparkasse am Marktplatz oder der Volksbank in der Gartenstraße abgegeben werden. Die Coupons kommen alle in eine Losbox. Nach Weihnachten werden die Gewinner gezogen und benachrichtigt. Der Hauptgewinn ist ein fünftägiger Aufenthalt im Wellnesshotel Bel Vital im Schwarzwald im Ort Waldachtal.

City Marketing Nachrichten

SZ/BZ Nachrichten

Bei einem längeren Solo-Auftritt zieht der 23-jährige Beatboxer Pheel alias Philip Scheibel alle Register: Was wie ein säuselnder Windhauch beginnt, geht über Schnalz- und Klopflaute in komplexe Soundcollagen über. In seine dynamischen Beatpassagen lässt Pheel elegant Gesangsparts aus „Ain’t no sunshine“ oder „Sweet Dreams“, aber auch mal Lachsalven einfließen.

Mit einem bassigen „Game Over“ beendet Pheel sein furioses Solo. Die STB-Big-Band steht ihm mit ihren Beiträgen in nichts nach. Vor allem die fetzige und fintenreiche Jazznummer „The Jazz Police“, die man sich auch gut als Filmmusik vorstellen könnte, weiß zu gefallen: Während die Rhythmusgruppe einen pulsierenden Beat aufrecht erhält, sorgen die Bläserregister für einen satten Sound. Ein Klavier- und ein Posaunensolo veredeln diesen Titel.

Bei den Stücken, die die STB-Big-Band und der 23-jährige Pheel gemeinsam bestreiten, fügen sich die Sounds des Beatboxers quasi nahtlos in die Swing- und Jazzmusik ein. Etwa im Jazz-Standard „Caravan“, bei dem sich Pheel mit der Rhythmusgruppe um Percussions und Schlagzeug spannende Wechselspiele liefert. Der verschachtelte Rhythmus wird dabei immer wieder von fetten Bläsersätzen überlagert, zu denen Pheel dann eher dezent beatboxt.

Experimentell mutet eine Improvisation von „Summertime“ an, zu der Pheel den Groove und Django Hödl an der Posaune die Melodie beisteuert. Sehr gelungen auch die gemeinsame Interpretation des Herbie Hancock-Stücks „Cantaloupe Island“: Das eingängige, funkige Motiv wird von den Bläsern der Bigband schön variiert und Pheel erzeugt dazu treibende Beats. Philip Scheibel ist aber nicht der einzige Vokalartist an diesem Abend. Auch die ständige Sängerin der STB-Big-Band, Pearl Bretter, setzt immer wieder Duftmarken mit ihrer so gefühlvollen wie markanten Stimme, etwa bei den Standards „Love me or leave me“ oder „Feeling good“, die der Böblinger Jazzpianist und Komponist Tobias Becker für die STB- Big-Band neu arrangiert hat.

Vor allem das swingende „Feeling good“ glückt Pearl Bretter und der STB Bigband ausgezeichnet: Nach einem Gesangssolo setzt die knapp 20-köpfige Combo ein und erzeugt einen relaxten Sound. Die Trompeten spielen mit ihren Dämpfern mal leicht fiepend, dann wieder sind sie mit den Posaunen und Saxofons zu einem fetzigen Sound vereint. Zum Ende des kurzweiligen, experimentellen Abends sind alle Akteure auf der Bühne vereint: Bei dem Paul Simon-Stück „50 Ways to Leave your Lover“ und bei der Steely-Dan-Komposition „Josie“ lassen es Pearl Bretter und Pheel gemeinsam mit der Big-Band im Pavillon der IG Kultur noch einmal so richtig krachen.

Die STB-Big-Band von Django Hödl. Bild: z

Das Jugendblasorchester stimmt Weihnachtslieder an, dazu gibt es Glühwein und für die Kleinen dreht sich das Kinderkarussel: Sindelfingen feiert sich ein kleines bisschen selbst, als Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer den Schalter anknipst. Über eine festliche Weihnachtsbeleuchtung wird schon Jahre gesprochen. Aber während es bisher nur bei warmen Worten blieb, leuchtet jetzt die Innenstadt endlich in der Adventszeit auf. Rund 40 000 Euro kosteten alleine die 80 Sterne, die die Innenstadt von der Kleinen Mercedesstraße über die Untere Vorstadt bis zum Wettbachplatz und dann noch die Ziegelstraße hinauf und die Planie wieder hinunter in ein besseres Licht rückt. Und weil die LED-Leuchten mit einem goldenen Fließ bedeckt sind, „sieht das auch bei Tageslicht gut aus“, sagt Citymanager Torben Schäfer, der sich die Ideen schon Anfang des Jahres bei der Weihnachtsbeleuchtungsmesse „Christmas World“ in Frankfurt geholt hat. Dazu kommen die roten Kugeln, die den Weg vom S-Bahnhof Richtung Innenstadt erhellen und die beiden Lichterketten über die Bahnhofstraße und die Grabenstraße. Das Lichtkonzept gehört zu mehreren Bausteinen, die die Innenstadt über die Weihnachtszeit attraktiver machen sollen. Dazu kommt – natürlich – der Weihnachtsmarkt vom 5. bis zum 7. Dezember. Und auch das Winterdorf soll seinen Teil dazu beitragen. Die Schwarzwaldhütten stehen vom 12. Dezember bis zum 6. Januar auf dem Planiedreieck, wo es dann Glühwein und Crêpes geben wird – damit die Weihnachtszeit den Sindelfingern besonders gut schmeckt. – weg –/Bild: Stampe

Das Circuszelt ist gut gefüllt, als sich der Vorhang erstmals hebt. Es folgenden 60 Minuten Circus-Programm. Ob der tollpatschige Clown Augustin, die verschiedenen Tiernummern unter strenger Regie der Dompteure oder das Artistenduo mit seinen Showeinlagen unter der glitzernden Circuskuppel: Die Zuschauer sind gebannt.

Besonders das junge Publikum begeistert sich für die Clown-Nummern mit August und seiner Gehilfin Augustine. Die Kinder dürfen auf Aufforderung der Clowns selbst in die Manege treten, um dort eigene Kunststücke wie Purzelbäume oder Kopfstände zeigen.

Viel Applaus gibt es auch für die Tiernummern: Zwischenzeitlich tummeln sich in der Manege drei große schwarze Pferde zusammen mit drei Kamelen.

Klein und Groß staunen über die Showeinlagen des Artistenduos, die als Höhepunkt am Veranstaltungsende im sogenannten „Todesrad“ eine Flugshow bis unters Circusdach bieten.

Info

Vorstellungen: Montag bis Freitag: 15 Uhr und 17 Uhr, Samstags: 11 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr. Die Karten (pro Person zwei Euro) gibt es jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn direkt auf dem Circusgelände. Es gilt freie Platzwahl.

Drahtseilakt beim Weihnachts-Circus.

Bild: Bilaniuk

Röhms Literarischer Kompass, das ist für Bücherwürmer in und um Sindelfingen ein Pflichttermin. Zum 14. Mal stellten die Buchhändler Ulrich Röhm, Katrin Niegl, Chinh Ngo, Susanne Heßelmann und Andreas Heßelmann in der Buchhandlung Röhm am Marktplatz ihre persönlichen Favoriten des Bücherherbsts vor. Ein unterhaltsamer, informativer Bücherabend bei einem Glas Wein und ein paar Häppchen.

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Ulrich Röhm lässt gleich mal einen Traum platzen. Den amerikanischen. George Peckers „Die Abwicklung – Eine innere Geschichte des neuen Amerika“ ist aus seiner Sicht ein „Bestseller über den geplatzten amerikanischen Traum – packend und herausragend erzählt“. Pecker stelle fest, dass nach 20 Jahren Neoliberalismus und Turbokapitalismus Glück und Erfolg in Amerika „längst nicht mehr jedem offen stehen.“ Kritik am Turbokapitalismus üben auch zwei weitere Wirtschaftsbuchtipps von Ulrich Röhm: Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ und „Flash Boys – Revolte an der Wall Street“ von Michael Lewis.

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Aus der Masse der historischen Romane sticht für Andres Heßelmann Ildefonso Falcones „Das Lied der Freiheit“ hervor. Es ist die Geschichte der Sklavin Caridad, die Zuflucht in der Zigeunerfamilie Vega findet: „Opulent und leidenschaftlich erzählt Falcone von Schmerz und Trauer, Liebe und Freundschaft, Hass und Verrat, Sehnsucht und Hoffnung, Musik und Flamenco: – und von der Freiheit.“ Ein vergessenes Kapitel amerikanischer Geschichte entdeckt Katrin Niegl in „Der Zug der Waisen“ von Christina Baker Klein: „Ein bewegender Roman.“

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Katrin Niegls Krimi-Tipps der Saison: „Missing. New York“ von Don Winslow – „Spannend, mit einem sympathischen Ermittler.“ Und „Das Mädchen, das verstummte“ von dem schwedischen Autoren-Duo Hjorth und Rosenfeldt: „Der vierte Teil der Serie um Sebastian Bergman. Bis zum Schluss mörderisch spannend.“

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Von der Kritik vielfach gescholten wurde Bernhard Schlink für seinen Roman „Die Frau auf der Treppe“. Andreas Heßelmann sieht das ganz anders: „Was sollen immer die Vergleiche mit dem ‚Vorleser‘? Schlink hat hier eine kurzweilige Vierecks-Geschichte geschrieben. Es lohnt sich, sie zu lesen.“

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Chinh Ngo empfiehlt unter anderem „Das Haus am Himmelsrand“ von Bettina Storks, dessen Geschichte im Schwarzwald angesiedelt ist: Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels. Chinh Ngo: „Das ist sehr packend, voller Dramatik.“ Verliebt hat sich Chinh Ngo offenbar dem Titel folgend in „Ein Buchladen zum Verlieben“ von Katarina Bivald. „Eine Hommage an das Lesen und die Literatur, verpackt in eine berührende und romantische Geschichte.“

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Berührend ist ganz offenbar auch Rowan Colemans Roman „Einfach unvergesslich“. Die Geschichte um die in jungen Jahren an Alzheimer erkrankte Claire und ihre Familie handelt vom Vergessen, von der Liebe und der Fähigkeit, für den Moment zu leben. „Sensibel und leichtfüßig behandelt dieses Buch ein schwieriges Thema“, sagt Chinh Ngo: „Trotz der Tränen, die man vergießt, bleibt am Ende ein Lächeln zurück.“

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Und noch ein ganz leises, stilles Buch, hat sie herausgesucht. „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler. Nahezu sein ganzes Leben verbringt Andreas Egger in einem österreichischen Alpental. Er baut mit an der ersten Bergbahn und ist dabei, wie mit der Elektrizität Licht und Lärm ins Tal kommen. Und er begegnet Maria, der Liebe seines Lebens. „Wunderschön poetisch.“

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„Wie lange muss ein Tunnel sein, um durch ihn in eine andere Welt zu kommen?“ Das fragt Andreas Heßelmann angesichts von William Sutcliffes Roman „Auf der richtigen Seite“. Joshua lebt mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in Amarias, einer künstlich errichteten Siedlung auf der Westbank, an deren Rand eine bewachte Mauer verläuft. Joshua hat gelernt, dass hinter der Mauer der Feind lebt. Und dass die Mauer ihn und sein Volk beschützt. Bis Joshua eines Tages einen Tunnel entdeckt. „Ein Tunnel, kurz und dunkel, im Nahen Osten, lang genug für zwei Welten. Was für ein Buch.“

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Weihnachten naht und da sind Bücher natürlich nicht nur für Erwachsene als Geschenk gefragt. Susanne Heßelmann hat zum Beispiel den opulenten Band „Safari“ von Kainen/Kaufmann dabei, der viel mehr ist als ein dickes Buch (ab acht Jahren): „Durch die einzigartigen Photicular-Effekte bewegen sich nun die wilden Tiere der Steppe.“ Überhaupt scheint Cross- und Multimedialität der Trend auf dem Kinder- und Jugendbuchmarkt zu sein. Da ist zum Beispiel Fiona Watts „Geige, Flöte und Klavier – Hörst du, wer da musiziert?“. Ein Buch, das tatsächlich auf jeder Seite anders klingt.

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Noch einen Schritt weiter geht James Frey mit seiner Geschichte „Endgames – Die Auserwählten“. Zu diesem Buch – für Jugendliche und neugierige Erwachsene – gibt es auch eine Webseite, Rätsel und einen möglichen Goldgewinn. Also nicht nur ein Buch, sondern eher ein Konzept durch die Medien. „Auf der Buchmesse war das der Renner, wir sind gespannt, wie das funktioniert“, sagt Susanne Heßelmann.

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Kochen und Genießen: Das wäre zum Beispiel Martin Walkers „Brunos Kochbuch“. Ulrich Röhm empfiehlt das Kochbuch zu den kulinarischen Krimis von Martin Walker. „Gaumenschmaus, kulinarischer Reiseführer und eine Liebeserklärung an das Périgord.“ Katrin Niegl hat sich für Tim Mälzers Kochbuch „Heimat“ entschieden: „Wunderschön für Liebhaber der traditionellen deutschen Küche.“

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Im Jahr der Fußball-WM geht natürlich auch auf dem Buchmarkt nichts ohne das runde Leder. Denn: „Ein Leben ohne Fußball ist möglich, aber sinnlos“, wie ein Band mit vergnüglichen Fußballsatiren heißt. Auch ohne Ball: Andreas Heßelmann hält den „Survival Guide für echte Kerle“ für unverzichtbar: „Das ultimative Buch, um im Dschungel oder im Heckengäu zu überleben.“ Und noch ein schönes, aber ganz anderes Geschenk empfiehlt Chinh Ngo: „Letters of Note – Briefe, die die Welt bedeuten“. Berühmte und unbekannte Briefe der Weltgeschichte in einem „wunderschönen Coffee-Table-Buch“.

Info

Die komplette Liste der Empfehlungen gibt es in der Buchhandlung Röhm am Marktplatz.

Andreas und Susanne Heßelmann, Katrin Niegl, Chinh Ngo und Ulrich Röhm haben in der Buchhandlung Röhm am Sindelfinger Marktplatz ihre persönlichen Lesetipps vorgestellt. Bild: z

Mit einem Sieg am vergangenen Wochenende in Zimmern hätte Sindelfingen seine Ausgangsposition vor dem Hinrundenfinale verbessern können, doch der VfL musste beim Tabellenachten mit einem 0:0 zufrieden sein. Trainer Maik Schütt (Bild: Photo 5/A): „Die Punkteteilung ging in Ordnung. Auf einem schwer bespielbaren Platz standen wir in der Defensive gut. Zimmern war mal wieder ein Gegner, der sich gegen uns nicht hinten reinstellte und mutig nach vorne spielte.“

Doch zu einem Torerfolg kamen die Sindelfinger dennoch nicht. „Wir hätten bei eigenem Ballbesitz schneller in die freien Räume spielen müssen. Wir sind leider zu viel mit dem Ball gelaufen, gingen oft unnötig in Eins-gegen-eins-Situationen, obwohl wir das gar nicht mussten“, so Maik Schütt. Am Ende mussten sich Kapitän Daniel Kniesel und die anderen Feldspieler bei Torhüter David Kocyba bedanken, dass auch hinten die Null stand.

Gegen den Tabellenelften BSV Schwenningen erwartet den VfL eine ganz andere Partie. „Schwenningen wird gegen uns sicherlich nicht sein Heil in der Offensive suchen. Das bedeutet für uns, dass wir unsere Angriffsbemühungen vorne besser lösen müssen. Wir benötigen gegen solche Gegner Tempo, flüssiges Kombinationsspiel und vor allem das Direktspiel“, so der Sindelfinger Trainer.

Damit dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden kann, wird die Begegnung auf dem Kunstrasen am Glaspalast ausgetragen. „Der Rasen im Floschenstadion ist ziemlich ramponiert“, sagt VfL-Spielleiter Siegfried Seider.

Ramponiert sollen Schütts Schützlinge nach dem Hinrunden-Finale auch nicht sein. „Mit viel Elan, Ideen und der nötigen Entschlossenheit werden wir den dichten Abwehrverband von Schwenningen am Samstag spielerisch überlisten“, so der Sindelfinger Trainer.

Da wäre dann auch dem TV Darmsheim geholfen. Der Aufsteiger liegt nur zwei Punkte hinter Schwenningen auf dem vorletzten Platz und könnte, bei einem eigenen Sieg gegen den SV Nehren Boden gutmachen.

Personell kann Maik Schütt aus den Vollen schöpfen, alle Spieler sind fit und damit hat der Coach die Qual der Wahl. Möglicherweise rückt auch Dennis Gonsior nach langer Zeit mal wieder in den Landesliga-Kader. In der vergangenen Woche betrieb der Routinier mit einem Treffer für die zweite Mannschaft Werbung in eigener Sache. Die 2:4-Niederlage gegen den VfB Effringen konnte Gonsior damit allerdings nicht verhindern.

Mit der Partie gegen Schwenningen ist das Fußballjahr für den VfL Sindelfingen aber noch nicht zu Ende. Am Samstag, 29. November geht es in der ersten Rückrundenbegegnung noch gegen die Spvgg Freudenstadt. Dann vermutlich wieder auf dem Kunstrasenplatz am Glaspalast.

Gegen Schwenningen im Vorwärtsgang: VfL-Kapitän Daniel Kniesel. Bild: Photo 5