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Die SZ/BZ hat mit Detlef Brumm, dem Organisator der Summer Lounge, vor dem Finale heute Abend gesprochen.

Die zweite Saison der Breuningerland Summer Lounge ist zu Ende. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Detlef Brumm (Bild: Oberdorfer): „Unsere zweite Saison mit der Breuningerland Summer Lounge sind wir mit sehr gemischten Gefühlen angegangen. Zum einen hat ein Magnet wie die Fußball-Europameisterschaft gefehlt, deren Spiele wir letztes Jahr gezeigt haben. Dann wussten wir nicht, ob unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Summer Lounge greifen. Auf der anderen Seite waren wir voller Vorfreude, da sich im Frühjahr bereits abgezeichnet hat, dass unsere Gäste vom letzten Jahr wieder auf die Breuningerland Summer Lounge warten.

Alles in allem können wir zufrieden sein, wobei es vom Wetter her noch schlechter lief als 2017. Die ersten beiden Monate waren wirklich gut, nur trübt das sehr schlechte Wetter vom August und September die Stimmung. Trotz des schlechten Wetters konnten wir über 100 000 Besucher zählen, somit haben sich unsere Anstrengungen und Änderungen zum Vorjahr ausbezahlt.“

Was haben Sie im Vergleich zur Premiere im vergangenen Jahr geändert?

Detlef Brumm: „Wir haben nochmals richtig investiert und neue Sonnenschirme, neue Möbel und eine neue Küche gekauft und aufgebaut. Die Holzdeckfläche haben wir verdoppelt. In der Gastronomie haben wir das System umgestellt, wir haben die Kapazität im Barbereich verdreifacht. Ein Teil der Summer Lounge wurde zum Bedienbereich. Das ist von unseren Gästen sehr gut angenommen worden.“

Was war für Sie in diesem Jahr der Höhepunkt in der Summer Lounge?

Detlef Brumm: „Da gab es einige Höhepunkte. Angefangen von unseren Latina-Festivals bis hin zu unserem Festivalwochenende waren es schon tolle Veranstaltungen. Wobei ich sehr stolz darauf bin, dass mittlerweile viele Unternehmen unsere Summer Lounge für Firmenfeiern entdeckt haben. Hier haben wir gezeigt, dass wir ganztägige Großveranstaltungen sehr gut stemmen können.“

Die Planungen für die Summer Lounge im kommenden Jahr sind bereits im Gange. Was erwartet die Besucher 2018?

Detlef Brumm: „Stimmt, die Planungen für das kommende Jahr sind angelaufen. Die Eröffnung ist am Donnerstag, 7. Juni. Und es geht dann auch gleich richtig los, am Eröffnungswochenende werden wir wie dieses Jahr wieder Vollgas geben. Anschließend folgt auch gleich die Fußball-WM in Russland. Ich plane damit, einen großen Bereich zu überdachen, sodass mehrere Hundert Gäste beim Fußballschauen nicht nass werden. Ansonsten wird wieder unser DJ regelmäßig auflegen, Kultur und Sport bekommen wieder eine würdige Plattform. Lassen Sie sich von den Programminhalten überraschen.“

Video

Auf der Homepage der SZ/BZ www.BBheute.de steht unter Multimedia und unter Video ein Film von der Veranstaltung „Bootcamp 2017“ in der Summer Lounge.

Das „Bootcamp“ war eine der vielen Aktionen der Summer Lounge. Bild: Photo 5

Von 330 gemeldeten Einzelstartern stehen am Sonntagnachmittag 287 auf der Ergebnisliste. Dazu kommen 40 Staffeln, 40 Kinder in den beiden Bambiniläufen und die Starter der Stadtwerke Teamchallenge. Unterm Strich stehen über 500 Sportler, die beim 5. Kreissparkassen-Triathlon gegen einander und den inneren Schweinehund angetreten sind. „Das ist super und mehr ist organisatorisch auch nicht drin“, sagt Karen Stahl, die an der Seite ihres Mannes Axel an der Spitze der Organisation des Mammut-Events stand. Was Axel Stahl besonders freut: „Über 100 Frauen machen mit. Das ist einfach stark.“

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Erst 500 Meter im Becken, dann 17 Kilometer auf dem Rad und zum Schluss noch vier Kilometer zu Fuß rund ums Freibad: für die Profis ein kleiner Triathlon, für Gelegenheitssportler eine echte Herausforderung. Der schnellste Mann war Christian Burkhardt vom Team Tommacs in 54:24 Minuten, die schnellste Frau kam nur gut fünf Minuten danach ins Ziel und heißt Karoline Brüstle. Fabian Wolfgang, Charlotte Hutt und Klaus Scheel gewannen den Staffel-Wettbewerb, bei dem jeder Sportler eine Disziplin übernimmt. Sah man jedoch in die fröhlichen Gesichter, kann man fast nur von Gewinnern sprechen.

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Das wiederum gefällt Daniel Wengenroth besonders gut. Der Marketing-Chef der Kreissparkasse macht sich in Sindelfingen immer aus erster Hand ein Bild davon, dass das Sponsorengeld gut angelegt ist. „Sportförderung ist bei uns vor allem in der Breite unheimlich wichtig. Natürlich muss ich entscheiden, welche Veranstaltung wir unterstützen. Bei dieser hier muss man nicht lange überlegen.“ Dass es der Spitzenschwimmer immer noch drauf hat, bewies er vor einem halben Jahr, als er bei den Seniorenmeisterschaften in der Altersklasse 40 bis 45 Jahre zweimal Vizemeister wurde. Deshalb überraschte sein Auftritt im Becken auch nicht. Daniel Wengenroth war in 6:25 Minuten der schnellste aller Schwimmer.

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Es gibt zig Beispiele, die belegen, dass der Sport tatsächlich in die Breite geht. Das ehemalige Böblinger Tischtennis-Ass Torsten Digel gehört dazu, weil er hier zum zweiten Mal dabei ist und dieses Mal seinen Arbeitskollegen Christian Sailer angesteckt hat. Sie gehörten zur Trainingsgruppe von Werner Menzinger, der dreimal die Woche Hobbytriathleten fit gemacht hat. Oder diese ganz besonderen Familienduelle. Zum Beispiel, wenn Paula Dörich, Levent Özgür und Simon Klingert als Trikids gegen das Elterntrio Ulrike Özgür, Nicole und Eberhard Klingert antreten und fünf Minuten schneller als die Großen im Ziel sind.

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Es sind eine Menge Räder, die ineinandergreifen. Die heiße Phase vor dem Start begann am Freitag, als der Sindelfinger Forstrevierleiter Markus Klas mit der Kehrmaschine durch den Wald ging. Einen Tag später machten sich Axel Stahl und Bernd Ammer mit Handgebläse und Besen auf den Weg, um die bestmöglichen Bedingungen für die Radfahrer herzustellen. Und am Samstagabend stellten Bernd Ammer und Bernd Baumann an jedem der 18 kreuzenden Waldwege, von denen Mountainbiker angerauscht kommen könnten, Hinweisschilder auf. Thomas Körner vom gleichnamigen Maichinger Gerüstbau-Unternehmen lieferte für einen Kasten Bier die Radständer und weiteres Material an.

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Etliche Helfer brachten den Sonntag ins Ziel. Bernhard Kömpf, Leiter der VfL-Schwimmschule und der jüngsten Leistungsgruppe, erklärte den Sportlern, wie sie sich im Wasser zu verhalten haben. Andere Sindelfinger Schwimmer hatten wache Augen auf Wenden und Bahnen. Die Boxer übernahmen die Streckenposten an der Radstrecke, Gewichtheber packten an. Der Ausdauersportverein Ehningen säumte die Laufstrecke, die VfL-Triathleten schauten danach, dass der Wechsel vom Rad herunter funktionierte. Werner Sicorschi ist einer, der hierfür seit Jahren die nötige Routine mitbringt. Den Wechsel zuvor rauf aufs Rad machten Wolfgang Seel und die anderen Helfer sicher. Und natürlich spuckte wie immer die Familie Stahl quer durch alle Generationen in die Hände.

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Und wie war es unterwegs? „Die Radstrecke war super ausgeschrieben, durch den Regen aber etwas glitschig. Da musste man schon aufpassen. Aber es war auch nicht zu voll, sodass es nirgends Gedränge gab. Beim Laufen war der Anstieg nach dem Teufelsloch hoch richtig knackig. Insgesamt war das spitze“, sagt der Sindelfinger Frank Brunner, der in Döffingen als Lehrer arbeitet und in 1:10:58 Stunden eine äußerst ansprechende Zeit hinlegte.

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Aufs Rad stieg Axel Stahl nicht, auch die Laufstrecke ließ er anderen. Aber trotz allem Orga-Stress gab sich der Ironman die Schwimmstrecke. „Wie ein Junger – aber das leider nur die ersten 100 Meter“, kommentierte er seine Leistung als Teil der Oldiemannschaft der Stadtwerke Teamchallenge, „aber es hat Spaß gemacht.“ (Siehe auch „Eine sägt, ein anderer schwimmt – und alle wollen dabei sein“.

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Mächtig ins Schwitzen kam Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Karl Peter Hoffmann, der bei der Staffel aufs Rad stieg und lange nicht ins Ziel kam. Ein Rätsel mit einfacher Auflösung. „Im Wald hatte es einen Sturz gegeben, weshalb ein Rettungswagen den Wegweiser verstellte. Ich bin falsch abgebogen und musste zweimal einen steilen Anstieg hoch.“ Trotzdem hat auch er sich mehr als wacker geschlagen.

Info

Auf eventservice-stahl.de stehen alle Ergebnisse im Internet.

Jürgen Wegner hat seit der Wiederauflage im Jahr 2013 alle Triathlons im und rund ums Sindelfinger Freibad erlebt und journalistisch begleitet

Der Ironman nimmt die eigene Herausforderung an: Organisator Axel Stahl übernimmt beim Triathlon für seine Oldies die Schwimmstrecke und macht dabei eine ausgesprochen gute Figur. Bild: Wegner

Erst gibt Daniel Wengenroth am Sonntagmorgen als Marketing-Chef der Kreissparkasse den Startschuss, später legt er für die Sparkassen-Staffel vor und ist der schnellste aller Schwimmer im Feld. Am Ende reicht das für sein Team für Platz vier. Bild: Photo 5

Natur-Erlebnis-Sindelfingen bot gestern im Vogelzentrum einen Aktionssonntag rund um die Rückkehr von Raubtieren an. Es ging dabei vor allem um Bär, Wolf, Luchs und Wildkatze.

Die Chance oder die Gefahr – je nach Sichtweise –, dass Bären im Kreis Böblingen auftauchen, sind äußerst gering. „Das werden wir hier nicht erleben, dass einer bis zu uns durchkommt“, ist Michael Ruttiger überzeugt. Die nächste große Population lebe in Slowenien und Serbien: „Da kann mal einer nach Österreich kommen oder auch nach Bayern. Aber von da ist es noch weit bis zu uns.“

Viel wahrscheinlicher sei, dass ein Wolf hier auftauche. Dass sich die Schäferei Schaible in Dachtel bereits zwei Wolfabwehrhunde, die offizielle Bezeichnung ist Herdenschutzhunde, angeschafft hat, mache durchaus Sinn, sagte Michael Rüttiger: „Wenn der Wolf am Zaun steht, ist es zu spät.“ Da die Hunde immer Alarm schlagen, wirkten sie auch gut gegen zweibeinige Diebe.

Wölfe brauchen ein 250 Quadratkilometer großes Revier. Junge Rüden, die aus dem Rudel ausgeschlossen wurden, haben noch einen weit größeren Aktionsradius. Ein Tier, das in Sachsen mit einem Sender bestückt wurde, lief nach wenigen Tagen los und wurde zweieinhalb Monate später in Weißrussland geortet – 800 Kilometer Luftlinie entfernt.

Der Wolf, der am Schluchsee erschossen wurde, kam aus dem niedersächsischen Scheverdingen. Keines der beiden Tiere habe eine Problemspur hinterlassen: „Man hat keine Risse gefunden.“ Also keine gerissenen Beutetiere.

Dem Menschen gefährlich werde der Wolf nur, wenn er sich bedroht fühle oder bei Tollwut.

Otto Normalverbraucher habe meist Schwierigkeiten Hund und Wolf zu unterscheiden. In Filmen sei statt eines Wolfes schon mal ein Tschechoslowakischer Wolfshund zu sehen. Wölfe haben kleinere Ohren und ein helleres Schwanzende als die ihnen ähnlich sehenden Hunde.

Das klarste Unterscheidungsmerkmal sei jedoch der Gang. Michael Rüttiger: „Ein Hund läuft zickzack, der Wolf im geschnürten Trab zielstrebig geradeaus. Eine Spur im Schnee, 200 Meter ohne Richtungs- und Tempowechsel, die stammt von einem Wolf.“

So wahrscheinlich es Rüttiger hält, dass einmal ein Wolf durch den Kreis Böblingen wandert, so unwahrscheinlich sei, dass er hier sesshaft wird: „Da müssten sich zwei treffen.“ Passiert ist das in Bayern. Er kam aus Polen, sie aus Italien. Dass damit zwei Populationen zusammenfanden, die bisher voneinander isoliert waren, ist für die Wissenschaftler hochinteressant.

Für noch unwahrscheinlicher hält Ruttiger, dass hier ein Luchspärchen zusammenfindet, obwohl es rings um Baden-Württemberg Luchse gibt: in den Alpen, im Schweizer Jura, im Elsaß, seit einem Jahr durch ein Ansiedlungsprojekt im Pfälzer Wald sowie in Hessen und in Bayern. Deshalb wäre Baden-Württemberg als Brückenkopf für den Austausch der Populationen wichtig – etwa, um Erbkrankheiten zu verhindern.

Männchen durchqueren schon mal das Land, wie 2015 Friedel zeigte, der bei Ulm nicht über die Autobahn kam und deshalb weiter gen Norden zog. Schuld seien die Weibchen, die weniger weit wandern und sich am liebsten in der Nähe ihres Geburtsortes niederlassen.

„Wenn wir Luchse hier haben wollen, werden wir das nur schaffen, wenn wir Weibchen ansiedeln“, so Rüttiger. Seit 30 Jahren gibt es die Luchs-Initiative Baden-Württemberg, die die Tiere im Schwarzwald ansiedeln möchte. Der Ökologische Jagdverband unterstützt die Initiative. Der große Landesjagdverband ist gegen die Ansiedlung.

Dass ein Luchs im Laufe des Jahres 60 Rehe reißt, hält Rüttiger nicht für den wahren Grund: „Das ist ein Bruchteil dessen, was überfahren wird.“ Vielleicht liege es daran, dass die Förster für die Ansiedlung des Luchses seien.

Die Wildkatze hat dagegen ihren festen Platz im Land. Am Stromberg, nördlich von Maulbronn, sei sie vermutlich gar nicht ausgestorben gewesen. Michael Rüttiger: „Es gibt wahrscheinlich ein paar mehr als man denkt.“

Beim bloßen Augenschein sei sie von einer Hauskatze schwer zu unterscheiden. Die wichtigsten Unterschiede würden sich bei der DNA-Analyse und bei der Darmlänge zeigen. Außerdem: „Eine Wildkatze ist nicht zähmbar. Unsere Hauskatze stammt aus Afrika.“ Allerdings könnten Wild- und Hauskatze Hybriden bilden. Wenn die Zahl der Wildkatzen groß genug sei, komme es jedoch nicht zu einer Vermischung.

Info:

Das Vogelzentrum Sindelfingen hat jeden ersten Sonntag im Monat sowie werktags nach Vereinbarung geöffnet. Telefon 0 70 31 / 87 67 97. Sprechzeiten: Montag und Mittwoch 11 bis 13 Uhr. Weitere Informationen im Internet unter www.sindelfingen.de/naturerlebnis

Braunbär in Siebenbürgen. Aber selbst für Bären aus Slowenien halten Experten den Weg nach Baden-Württemberg für zu weit.

Wer Wölfe und Bären beobachten möchte, kann dies im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach, in dem auch das Foto von diesem Wolf entstand. Bilder: Reichert

Schon in den letzten Jahren war „Sindelfingen rockt“ ein voller Erfolg. Auch dieses Jahr möchten die Veranstalter den Zuschauern wieder etwas ganz Besonderes bieten. Bei der Organisation und der Planung des Events, das von der SZ/BZ und dem City-Marketing präsentiert wird, wird fünf Wochen lang jeden Mittwoch von 18 bis 22 Uhr eine andere Tribut-Band auf dem Marktplatz in Sindelfingen eine Show abliefern. Der Eintritt ist frei.

Wem nicht jede Band zusagt, der kann sich aussuchen, an welchen Abenden er kommen möchte. „Geschmäcker sind verschieden, und unsere Bands sind es auch. So ist für jeden etwas dabei“, sagt City-Manager Jan Gaiser von der Wirtschaftsförderung Sindelfingen. Jede der Gruppen hat sich eine andere bekannte Band zum Vorbild genommen – das geht von Status Quo und Kiss über die Beatles bis zu U2 und Led Zeppelin.

Die Bands seien spieltechnisch seiner Meinung nach auf einem hohen Level. „Wir haben die Bands eigens ausgewählt. Sie sind qualitativ hochwertig und professionell. Wir nehmen keine Band, die beispielsweise gerade erst neu gegründet wurde“, sagt er. „Am meisten freue ich mich auf den letzten Abend mit Mothership. Die Band kenne ich schon. Das wird ein schöner Abschluss.“

„Sindelfingen rockt“ ist als entspanntes After-Work-Event geplant, weshalb es auch mittwochs und nicht am Wochenende stattfindet. Bisher kam das gut an, in den letzten Jahren funktionierte alles reibungslos.

In Sindelfingen selbst ist das Event schon in den Herzen der Fans fest verankert. „Wir hoffen, dass auch von außerhalb viele Menschen kommen werden“, sagt Jan Gaiser. „Dieses Jahr wollen wir mehr Leuten zeigen, was Sindelfingen kulturell zu bieten hat.“

Auch dieses Jahr ist die SZ/BZ mit ihrer Wunder-Bar vertreten, wo es leckere Cocktails gibt – mit und ohne Alkohol.

Auch SZ/BZ-Fotografin Selina Klein wird auf dem Marktplatz sein und Fotos für eine Online-Bildergalerie machen, die jeweils im Lauf des nächsten Tages auf der SZ/BZ-Homepage www.BBheute.de zu sehen sein wird.

Info

Weitere Informationen stehen im Internet auf www.sindelfingen-rockt.de oder auf Facebook unter @sindelfingenrockt.

Ab morgen heißt es an fünf Mittwochen auf dem Marktplatz „Sindelfingen rockt“. Jeweils von 18 bis 22 Uhr erklingt Musik von sogenannten Tribut-Bands, die die Songs großer Vorbilder täuschend echt nachspielen. Bild: Steiner/Archiv

Im Sindelfinger Gemeinderat war die Sache kein großes Thema mehr. Genau wie zuvor im Sportausschuss haben die Stadträte den Bauabschnitt freigegeben.

Die Fußballer des GSV Maichingen spielen im Allmendstadion bereits auf ihrem neuen Rasen. Die Aschenbahn wich einem modernen Kunststoffbelag, aus dem Hartplatz nebenan an der Rudolf-Harbig-Straße ist schon ein Kunstrasen geworden. Auch die Fußballer der VfL Sindelfingen trainieren und spielen heute auf einem Kunstrasen. Dieser entsetzt den einstigen unteren Rasenplatz zwischen Glaspalast und Hinterweil an der Willy-Brandt-Allee.

Hartplatz an der Rosenstraße

Die Garten Moser GmbH soll am 10. August loslegen. Die Reutlinger hatten schon die beiden Kunstrasen in Maichingen und am Glaspalast umgebaut. Jetzt wird auch aus dem Hartplatz an der Rosenstraße ein Kunstrasen. Nebenan wird die Werferwiese eingeebnet, aber erst dann gesät, wenn es die Witterung zulässt. Die Spezialisten bringen die Nebenanlage der Leichtathleten in Schuss. Außerdem gibt es neue Einlass-Kassenboxen und ein Funktionsgebäude für Lagerflächen und Toiletten. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von vier Monaten und Kosten von rund zwei Millionen Euro.

Floschenstadion

Wann es hier konkret losgeht, hängt auch davon ab, wie sich die Finanzen der Stadt entwickeln. Konkrete Aussagen gibt es hierzu nicht, aber geplant ist, dass der Bebauungsplan diesen Winter ausgelegt wird. Läuft alles wie vorgesehen, könnte es in den Jahren 2020/21 ans Eingemachte gehen. Vorher soll es ein „möglichst breites Verfahren“ geben, wie der Sportamtsleiter Christian Keipert sagt. Dazu gehören Runden, in denen sich die Arbeitsgruppe mit der Bürgerinitiative trifft, eine EU-weite Ausschreibung und ein Wettbewerb mit Preisgericht.

8,727 Millionen Euro stehen im Plan der Stadt. Das Hauptgebäude mit Umkleide, Kegelbahn, Hausmeisterwohnung, Kraftraum und ehemaliger Stadiongaststätte wird abgerissen und in abgespeckter Form wieder hingestellt, was etwa die Hälfte der Summe verschlingt, die Tribüne eine weitere Million. Große Posten sind dazu die Außenanlagen und Grünflächen mit 800 000 Euro und die Parkplätze mit 700 000 Euro. Kiosk, Kasse, Wege – eine Menge Punkte gilt es zu beachten. Und nicht zuletzt sind da noch das Spielfeld für die Fußballer und die Anlagen für die Leichtathleten.

Standort Glaspalast

Hier entstehen noch ein kleineres Funktionsgebäude mit Lagerflächen und öffentliche WC-Anlagen, dazu werden die Außenanlagen und Grünflächen hergerichtet. Insgesamt soll das 262 000 Euro kosten.

Standort Allmend

Kosten von 4,196 Millionen Euro sollen in den Jahren 2018, 2019 und 2020 im und rund ums Allmendstadion noch anfallen. Für die Kicker besonders wichtig ist das Kunstrasen-Spielfeld, das zwischen der Allmend-Tribüne und dem Gymnasium Unterrieden seinen Platz findet. Das Funktionsgebäude macht Platz für ein neues. Es entstehen Lagerflächen, Toiletten, ein Kiosk. Ran geht es auch an die Grünflächen. Im Inneren der Tribüne wird in Zukunft weiteres Material für den Sport gelagert.

Jürgen Wegner berichtete unter anderem aus dem Sindelfinger Gemeinderat, wie dieser im Oktober 2008 den Abriss des Floschenstadions beschloss, wie die Verwaltung im November 2014 wegen davongaloppierender Kosten die Reißleine zog, wie im März 2015 ein Gutachten auf den Weg gebracht wurde und wie am 19. Juli 2016 die Entscheidung fiel das Stadion doch zu sanieren.

Heimische Flora statt Heimspiel für den VfL: der Hartplatz in der Rosenstraße. Mitte August wird er angebaggert. Bilder: Wegner