Aktuelle Veranstaltungen

 

Verkaufsoffener Sonntag

Schnäppchen, Gewinnspiele, besondere Aktionen, neue Produkte in den Regalen: Es gibt zahlreiche Gründe, um am verkaufsoffenen Sonntag in die Sindelfinger Innenstadt zu pilgern, um zu flanieren, um in Ruhe und ohne Alltagsstress die Fachgeschäfte und Dienstleister zu besuchen. Die Fachhändler können auf der anderen Seite ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren. Citymarketing Sindelfingen e.V. organisiert anlässlich der verkaufsoffenen Sonntage stets ein buntes und vielfältiges Rahmenprogramm. Jährlich nutzen tausende Besucher diese Gelegenheit, um in einer besonderen Atmosphäre einzukaufen.

 

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Im August rockt Sindelfingen wieder auf dem Marktplatz.
Jeden Mittwoch von 18:00 bis 22:00 Uhr gibt es für Euch ausgesuchten Live-Rock zum Nulltarif.

 

 

03.08. Tribute Band Bigger Bang (Rolling Stones)

10.08. Tribute Band Kauf mich (Toten Hosen)

17.08. Tribute Band Purple Rising (Deep Purple)

24.08. Tribute Band Reckless Roses (Guns N´Roses)

31.08. Tribute Band Cocker Inspiration (Joe Cocker)

City Marketing Nachrichten

SZ/BZ Nachrichten

„Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“, soll Andi Möller mal gesagt haben, wovon er heute nichts mehr wissen will. Das passt zum Motto des Tages: Italien oder Spanien, Hauptsache Viertelfinale. Denn es ist überhaupt nicht so, dass die deutschen Fans das Fell des slowakischen Bären verteilt haben, bevor er zerlegt ist.

Nicht bei diesem Turnier. Vor allem aber nicht nach den bisherigen Achtelfinals. Kroatien und das hochgelobte, vielleicht beste Mittelfeldduo mit Modric und Rakitic – Geschichte. Frankreich, zum Siegen verdammt und mit Talenten gesegnet – mon Dieu, das war knapp gegen die Iren. Und man kann die Spannung fast anfassen in der Summer Lounge. Am Sindelfinger Breuningerland liegt mal wieder eine echte EM-Arena mit allem drum und dran, und trotzdem der ganz anderen Art. Den Jubel der Massen gibt es hier eine Spur ruhiger als vor den anderen üppigen Videowänden wie auf dem Sindelfinger Wettbachplatz, in der Holzgerlinger Stadthalle, im Sensapolis, dem Brauhaus, dem dortigen Biergarten oder im Bootshaus. Nämlich locker aus der Hüfte und dem Liegestuhl heraus, bestenfalls mit dem Cocktail in der Hand.

Mit der Summer Lounge scheint es dabei so ähnlich wie mit dem Turnier selbst, was ausschließlich am Wetter liegt. „Wir hatten acht richtig miserable Tage“, sagt Chef Detlef Brumm. So gesehen ist er recht zufrieden „mit einem zum Teil hervorragenden Besuch. Ich bin überwältigt, von wo die Leute zu uns kommen“ Und so wie das Turnier mit den letzten Gruppenspielen Tempo aufnahm, stieg auch das Fußballfieber in der Tilsiter Straße. Gegen die Nordiren war die Lounge eine halbe Stunde vor dem Anpfiff dicht. Volles Haus, oh, là, là.

Die besten Plätze sind auch gegen die Slowaken heiß begehrt. Wobei anderthalb Stunden vor dem Anpfiff noch gar nicht so richtig klar ist, welche das denn sein werden. Und ein wenig steht König Fußball an diesem Familiensonntag zu diesem Zeitpunkt noch in der zweiten Reihe, weil sich auf dem Gelände noch vieles um den City Roller und die Vespa dreht. Doch wo sitzt man eigentlich heute am besten? In den Liegestühlen oder im „Pavillounge“, in dem man auf jeden Fall im Trockenen ist, sollte der Himmel wieder weinen. „Das ist bei uns ja der Vorteil“, sagt Detlef Brumm, „selbst bei regnerischem Wetter ist bei uns etwas los. Dann sind es nicht 500, aber 100 Leute, die Fußball schauen.“

Doch bei vollem Haus ist für ihn klar, dass es keine halben Sachen geben kann. Maximal 600 Besucher dürfen aufs Gelände, mehr lässt das Sindelfinger Ordnungsamt nicht zu, „und deshalb halten wir uns auch sehr genau daran“, sagt der Chef des Hauses. Für diese Gäste hat der Sindelfinger, der vor allem über Motorsport-Veranstaltungen einiges an Eventerfahrung mitbringt, vorgesorgt: „Natürlich haben wir den Bier-Vorrat aufgestockt.“ 15 Mitarbeiter kümmern sich in der Lounge um die Besucher, dazu stehen weitere sechs Leute vom Sicherheitsdienst am Eingang.

Eine gute Stunde vor Spielbeginn wird die Vorstartspannung größer. Rein darf jetzt niemand mehr, da gibt es keine Gnade. Draxler soll für Götze ran, sickert durch. Während sich Frankreich gegen die Iren dank zweier Tore von Antoine Griezmann in die nächste Runde spielt, zittert und ein wenig auch schleppt, hat Detlef Brumm kaum Zeit, sich um Aufstellungen und Ergebnisse zu kümmern. Dabei beschreibt er sich selbst als „großen Fußballfan“ – der sein Herz an den VfB verloren hat, viele Jahre über eine Dauerkarte besaß und eine Randbemerkung für den Club aus Cannstatt verliert: „Vier Jahre haben wir um den Abstieg gebettelt, jetzt haben wir es hinbekommen.“

Klar, dass so einer auch zur deutschen Elf etwas zu sagen hat. Zwar habe er „wegen der ganzen Arbeit hier kaum etwas mitbekommen“, aber zwischendurch bleibt immer Zeit für einen Blick auf den Bildschirm: „Wir hatten zuletzt viel Pech gegen die Nordiren. Die Chancen waren da, das ist schon mal gut, aber ein bisschen müssen wir uns finden. Und das muss heute passieren.“

Es wird in der Tat noch eine Menge passend zur Location passieren. Dreimal gibt es den entspannten und doch emotionalen Jubel aus dem Liegestuhl heraus. Boateng trifft, Özil verschießt einen Elfmeter, Gomez legt nach, 2:0. Zur Halbzeit wiegt die Frage fast schwerer, ob das Wetter hält. Dass der slowakische Sturm die deutsche Deckung auch nur erreichen könnte, scheint kaum möglich. Dann legt Julian Draxler noch einen drauf – 3:0, die Sache ist geritzt.

Detlef Brumm blickt derweil nach vorne und freut sich auf große Spiele auf dem Beachplatz und der Videowand zur EM, tippt auf Italien statt Spanien im Viertelfinale und glaubt, „dass wir die Ehre haben, die Italiener endlich in einem Turnier zu schlagen.“ Dabei ist es eigentlich völlig egal, ob Spanien oder Italien. Hauptsache ist, dass der Laden brummt für Detlef Brumm.

Es ist nicht einfach, aus einem Liegestuhl aufzuspringen. Die Besucher der Summer Lounge schafften es dann aber doch. Vor allem bei Boatengs Führungstreffer zum 1:0. Bild: Photo 5

Neben den Stammkunden waren diesmal 30 Neulinge dabei, die durch Mund-zu-Mund-Propaganda neugierig geworden waren. Es gefiel ihnen bestens, wie Margarete Bonk bestätigte. „Und es gibt so gutes Essen.“ Die beiden Damen gegenüber kennen sich seit der Schulzeit in der Gartenstraße.

Sie waren zum dritten Mal dabei und fanden es toll, dass der einzige Mann am Tisch, Eberhard Hohmuth, seinen Tischgenossinnen den Nachmittagskaffee einschenkte. „Und er weiß so viel über Sindelfingen.“ Der frühere Hausmeister des Pfarrwiesengymnasiums war bekannt dafür, dass er Schüler, die nachsitzen mussten, auf dem Hof schaffen ließ. „Das gefiel denen besser, als in der Klasse zu sitzen und etwas abzuschreiben“. steht er heute noch dazu. Die 96-jährige Margarete Mistele hat schon eine Urkunde für ihre vielen Besuche im Täle. „Die Waldluft ist so gut und das Essen“, begründet sie ihre Treue.

Die neue offizielle Leiterin nach der Pensionierung von Diakonin Christine Ruf ist Irma Oechsle, Kirchengemeinderätin der Martinskirche. „Früher habe ich eher im Hintergrund die Organisation gemacht.“ Jetzt trägt sie der Versammlung lustige Geschichten vor. „Die bringen die Leute mit. Manche lesen sie selber, denn ich kann kein Schwäbisch, manche geben sie mir.“

Neben geistlichen Impulsen standen Vorträge von Schwester Elli Bringmann auf dem Programm. „Früher kam eine Schwester stundenweise ins Täle, aber ich bin jetzt die ganze Zeit dabei und passe auf, dass die Leute ihre Medikamente richtig nehmen.“ Zweimal sprach sie über Diabetes. „Nach dem Vortrag hat sich eine Frau nicht mehr getraut zu essen. Wir haben gesagt, das Täle sei eine Ausnahme“, amüsieren sich die Ehrenamtlichen.

Ein Renner war der Rathaus-Chor mit seinen schrägen Tönen. Lauter war die Siebenbürger Blasmusik, die wegen des schlechten Wetters drinnen musizierte. Die Polizei informierte über Trickbetrüger. Folker Bader stellte das Seniorenradio vor und Markus Nau lud mit seiner Trompete zum Singen ein. Eine Modenschau gab es, Dana Kleedehn bewegte die Gäste im Sitzen und Christa Grieser und Rolf Beduhn erheiterten sie mit ihren Sketchen.

Erfreut war Irma Oechsle über den Scheck der Volksbankstiftung. „Für das Geld können wir Liegen kaufen für den Mittagsschlaf.“ Margarete Wick ergänzte lachend: „Für das allgemeine Schnarchkonzert.“ Nächstes Jahr werden Liederbücher besorgt. Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer, der sich gern zum Mittagessen einfindet, lobte nach seiner kurzen Rede über Gemeinderatsthemen Maria Stefani und Irma Oechsle mit ihrem Team für ihren Einsatz. Verabschiedet wurde Marion Steinberg, die im Sindelfinger Rathaus ab August eine Vollzeitstelle im Amt für Grün und Umwelt übernimmt.

Die Aktiven, die die Senioren zwei Wochen versorgt haben: von links Rolf Beduhn, Birgit Rathfelder, Irma Oechsle, Köchin Maria Stefani, Christa Grieser, Marie-Luise Shanbhag, Brigitte Graser, vorn Krankenschwester Elli Bringmann, hinten Marion Steinberg, vorn Margarete Wick, Lilo Böhringer, Christa Böhringer und Berhard Weißer. Bild: Lück

Dem deutschen Gesundheitssystem gehen die Fachkräfte aus: Derzeit fehlen gut 17 000 Ärzte, sagt Dr. Axel Prokop (Bild: z). Für das Jahr 2030 rechnen Experten mit einem Mangel von 165 000 Ärzten. Bei den Pflegekräften sieht es nicht besser aus: Allein durch den Wegfall der Zivildienstleistenden fehlen hier 60 000 Stellen.

Das Ausbildungssystem in der Medizin hat diesem besorgniserregenden Trend nichts entgegenzusetzen. Im Gegenteil: Der stramme Numerus clausus, der für ein Medizin-Studium eine Abitur-Note zwischen 1,0 und 1,2 voraussetzt, schiebt vielen Abiturienten einen Riegel vor.

Und: „Es gibt kaum noch Kerle im Medizin-Studium“, sagt Axel Prokop. Denn solche guten Abitur-Noten haben in Deutschland hauptsächlich junge Frauen. Das Problem: „Viele Frauen wollen keine Vollzeit-Stellen als Ärztinnen“, so Prokop. Mit zwei Studienplätzen in der Medizin würde man so nur eine Stelle schaffen.

Der Hoffnung, die Lücken durch Asylbewerber zu decken, erteilt Axel Prokop eine Absage: „80 Prozent können kein Deutsch. 80 Prozent haben keine Ausbildung.“ Ausländer mit medizinischer Ausbildung seien eher nicht unter den aktuell nach Deutschland kommenden Flüchtlingen zu finden, sondern „schon jahrelang hier“.

Insgesamt bringe der Einsatz ausländischer Ärzte an deutschen Krankenhäusern Herausforderungen mit sich, so Prokop: „Es gibt Sprachprobleme.“ Dies wirke sich negativ auf die Qualität der medizinischen Versorgung aus.

Wo Ärzte knapp werden, steigen die Ansprüche der vorhandenen Ärzte: Darauf müssten sich die Kliniken einstellen, so Prokop: „Bewerbungsgespräche laufen heute anders.“ So würden angehende Ärzte heutzutage einen attraktiven Arbeitsplatz verlangen und seien nicht mehr bereit, ohne Bezahlung Überstunden zu machen.

Insgesamt macht Axel Prokop bei der sogenannten „Generation Y“, also Menschen, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden, eine Veränderung der Einstellung zur eigenen Karriere gegenüber früheren Generationen aus: Die junge Generation verlange einerseits verlässliche Arbeitszeiten und ein ausgeglichenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit, wolle andererseits an die Hand genommen werden und scheue vor der Verantwortung von Führungspositionen zurück: „Viele hoch dotierte Chefarzt-Posten bleiben deswegen unbesetzt.“

Fachkräfte sind Mangelware, dennoch steigen auch die Ansprüche der Patienten. Jede medizinische Dienstleistung muss an jedem Standort verfügbar sein, auch nachts. Ging man früher bei kleineren Beschwerden am Montagmorgen zum Hausarzt, sucht man heutzutage in der Nacht vom Sonntag die Notaufnahme des Krankenhauses auf.

2003 gab es im Sindelfinger Krankenhaus noch 6000 Notfallbehandlungen. Letztes Jahr waren es 10 000. „Für dieses Jahr rechne ich mit einem weiteren Anstieg um 20 Prozent“, sagt Axel Prokop. Im Schnitt kostet eine Notfallbehandlung das Krankenhaus 169 Euro. Dagegen steht ein Verdienst von 42 Euro: 127 Euro Verlust pro Fall, was sich auf 7,3 Millionen Euro Verlust pro Jahr summiert. „Die Notfallgebühr war super“, so Prokop, aber die Patienten auf diese Weise an der Rechnung zu beteiligen sei „politisch nicht umsetzbar“.

Vor allem kleinere Krankenhäuser würden unter all diesen Problemen besonders stark leiden, so Axel Prokop. Bereits heute gilt: 70 Prozent aller Patienten werden in nur 30 Prozent aller Krankenhäuser behandelt – nämlich in den Kliniken mit mehr als 200 Betten.

Die vorhandenen finanziellen Mittel müssten deswegen auf die wichtigen Standorte konzentriert werden: „Die Flugfeld-Klinik ist der richtige Weg“, sagt Axel Prokop. Allein durch den Wegfall der doppelten Vorhaltung bestimmter medizinischer Dienstleistungen könnten fünf Millionen Euro pro Jahr gespart werden. „Aber kein Politiker kann die Schließung von Krankenhäusern durchsetzen“, so Prokop. Welche 500 Krankenhäuser sind überflüssig? Diese Frage zu beantworten sei Aufgabe der Politik, sagt Martin Loydl, Geschäftsführer des Klinikverbands Südwest.

Es muss jedenfalls dringend etwas passieren: Sonst bleibe als Alternative nur die Privatisierung der deutschen Krankenhäuser, sagt Axel Prokop. Und die daraus resultierende reine Gewinnorientierung im Gesundheitswesen sei nicht im Sinne des Patienten.

(Siehe auch die Leserbriefe auf Seite 10.)

Heute

Kritiker der Flugfeldklinik diskutieren am heutigen Donnerstag in Sindelfingen über das Großprojekt. Die Umweltgewerkschaft Kreis Böblingen lädt von 18 bis 21 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Ernst-Schäfer-Haus am Corbeil-Essonnes-Platz ein.

Bei einer Operation sind hoch ausgebildete Spezialisten am Werk. Doch die Kosten für Notfälle laufen den Kliniken offenbar davon. Fachkräfte sind Mangelware, die Zahl der Patienten steigt, die Ansprüche ebenso. Bild: BillionPhotos.com / Fotolia

Die SZ/BZ hat mit Wolfgang Herzog und Sindelfingens Leichtathletik-Chef Markus Graßmann (Bild; Drechsel/A) über das Gutachten gesprochen.

Wolfgang Herzog ist Mitglied des Sportausschusses des Sindelfinger Gemeinderats. Das Gutachten zum Sportstättenkonzept fischte er gestern Morgen aus dem Briefkasten. Was er da las, hat ihm gefallen.

Die Sport-Concept-Geschäftsführerin Cathrin Dietz schlägt darin vor, die Spiel- und Sportfelder zu sanieren und am Stadion das Hauptgebäude abzureißen und neu zu bauen. Aus dem Hartplatz an der Rosenstraße soll ein Kunstrasen werden, daneben soll es weitere Trainingsmöglichkeiten für die Leichtathleten geben.

Am Glaspalast und am Maichinger Allmendstadion entstehen kleinere Funktionsgebäude. Dort macht das bestehende Gebäude Platz für Neues. Der GSV Maichingen plant dort ein Vereinszentrum. Zwischen der Tribüne des Allmendstadions und dem Gymnasium soll dem Gutachten nach ein weiterer Kunstrasenplatz gebaut werden. Insgesamt soll diese Variante 15,8 Millionen Euro kosten (die SZ/BZ berichtete).

„Es ist gut, dass die finanzielle Lage der Stadt aktuell die Umsetzung ermöglicht“, sagt Wolfgang Herzog (Bild: Photo 5/A). So ganz traut der stellvertretende Abteilungsleiter dem Braten aber noch nicht.

„Ich habe vor sechs Jahren schon gedacht, dass es jetzt losgeht. Nun glaube ich es erst, wenn das Konzept durch den Sportausschuss und den Gemeinderat durch ist und der erste Spatenstich gesetzt wird“, sagt Wolfgang Herzog.

Auch Markus Graßmann, Chef der VfL-Leichtathleten, fordert nach einer positiven Entscheidung des Gemeinderats eine rasche Umsetzung,

„Wir haben ja mit dem Beschluss noch kein renoviertes Stadion. Ich bin Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer sehr dankbar, dass er das Thema Floschenstadion wieder auf den Tisch gebracht hat. Jetzt muss es zügig ins Planfeststellungsverfahren gehen“, sagt der Abteilungsleiter der VfL-Leichtathleten

Markus Graßmann mahnt Übergangslösungen für die Bauzeit an. „In dem kleinen Kraftraum im Floschenstadion tummeln sich regelmäßig 20 bis 25 Athleten. Die müssen schließlich während dieser Zeit untergebracht werden. Da müssen wir uns möglichst bald mit dem GSV Maichingen zusammensetzen.“

Info

Heute beraten die Mitglieder des Sportausschusses des Sindelfinger Gemeinderats ab 16 Uhr im Rathaus über das neue Gutachten von der Sport Concept GmbH zum Floschenstadion.

Die Stuttgarter Sport Concept GmbH empfiehlt dem Sindelfinger Gemeinderat die Sanierung des maroden Floschenstadions. Darin eingeschlossen ist auch die Renovierung der Tribüne. Bild: Müller/A

Die Calwer Straße wurde im Zuge der Anbindung der Konrad-Zuse-Straße im Bereich zwischen Hans-Klemm-Straße bis Konrad-Zuse-Straße grundlegend umgebaut. Zusätzlich erfolgte eine Fahrbahnsanierung bis zur Einmündung der Johann-Schütte-Straße. Die Bauarbeiten wurden in den letzten Tagen abgeschlossen und die Ampelanlagen eingestellt. Oberbürgermeister Wolfgang Lützner wird die Freigabe der Calwer Straße am heutigen Montag um 10 Uhr vor Ort durchführen. Ab spätestens 12 Uhr kann der Verkehr wieder ungehindert fließen. Wesentlichste Veränderung für die Nutzer der Calwer Straße ist der Wegfall des bisher in jeder Fahrtrichtung vorhandenen zweiten Geradeausfahrstreifens zugunsten des Linksabbiegefahrstreifens in Richtung Konrad-Zuse-Straße. Nun kann das Böblinger Stadtzentrum über diese neue Verbindung großräumiger umfahren werden. Dies soll eine verkehrliche Entlastung der Innenstadt bewirken. Auch für Radfahrer und Fußgänger ergeben sich Veränderungen durch den Knotenumbau. So wurden zwei weitere per Ampel geregelte Fußgängerfurten über die Calwer Straße eingerichtet. Eine befindet sich an der Einmündung der Konrad-Zuse-Straße und die andere an der Einmündung der Johann-Schütte-Straße. Letztere verbessert die Verbindung vom Flugfeld zu den Einkaufsmöglichkeiten auf der Hulb deutlich. Für Radfahrer auf der Calwer Straße wurden erstmals eigenständige Radstreifen in beide Fahrtrichtungen angelegt. Dabei ist angedacht, diese später bis zur Herrenberger Straße fortzusetzen. – z –/Bild: Steiner