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Im Mercedes-Cockpit will Valtteri Bottas in dieser Saison endlich die erste Pole-Position seiner Formel-1-Karriere ergattern, dann auch sein erstes Rennen gewinnen. Und den ersten Titel? „Eins nach dem anderen. Aber ich bin nicht zu Mercedes gewechselt, um Zweiter zu werden“, sagt der schnelle Finne zur SZ/BZ. Sollte der Nachfolger von Weltmeister Nico Rosberg also in den nächsten Monaten nicht nur irgendwie um die Runden kommen, sondern auf der Überholspur unterwegs sein, dann bekäme der zweite Band des vom Rennfahrer signierten Buchs „Mein Sindelfingen. Stadtgeschichte aus erster Hand“ einen schönen Wertzuwachs. Wer das Unikat ersteigern möchte, schickt sein Gebot mit Kontaktdaten und Telefonnummer einfach per Mail an die Adresse redaktion@szbz.de. Einsendeschluss ist der Freitag, 24. Februar. Das höchste Gebot gewinnt, der Erlös geht an den Verein „Nachbarn in Not“. – weg –/Bild: Wegner

Neben Beiträgen aus dem Wettbewerb „Jugend forscht“ konnten die Besucher selbst Erfahrungen im Bereich der Elektronik sammeln, erfuhren viel zum Thema Strom, übten sich in der chinesischen Schrift, ließen Schaumküsse auf doppelte Größe anwachsen oder knobelten gemeinsam über Stauproblemen.

„Wir möchten mit dem Tag des Buntstifts zum einen Werbung für unser breit gefächertes Angebot für die Schüler machen, zum anderen aber auch Ergebnisse aus den einzelnen Kursen aufzeigen“, so Walter Lenk, Vorsitzender des Trägervereins der Sindelfinger Kinder- und Jugendakademie Buntstift.

Erstmals mit dabei war das Filocut/Cam-System, mit dessen Hilfe Schüler des Stiftsgymnasiums im Unterricht erste CNC-Erfahrungen sammeln können. Zum festen Programmbestandteil gehören mittlerweile die High-Tech-Stationen wie 3D-Drucker und Roboterbau präsentiert durch das Jugendforschungszentrum gemeinsam mit der Ingenieursakademie (SIA). Dozenten der Hectorstiftung animierten zu ersten Erfahrungen rund um Physik, Chemie und Mathematik und informierten über die Zugangswege und Ziele der Förderung von besonders interessierten Kindern.

Auf großes Interesse stießen auch die beiden Präsentationen der jungen Forscherinnen, die im Rahmen von „Jugend forscht“ bereits erste Wettbewerbserfolge erzielten und souverän ihre Forschungsprojekte „Was hat das Müsli mit dem Lawinenairbag zu tun“ und „Kristalle züchten aus natürlichen Materialien“ präsentierten.

Seifenblasen, die dem Luftballon folgen, Haare, die zu Berge stehen – statische Aufladung wird am Tag des Buntstifts ganz praktisch gezeigt, macht Spaß und vermittelt Wissen. Bild: Nüßle

Neben Themen wie Recycling unterschiedlichster Materialien, der Entwicklung von Alltagshelfern oder diverser Spiele nahmen Firmenthemen wie individuell bedruckte Pullover und Taschen einen breiten Raum ein. Erstmals ergänzt wurde die Messe durch Workshops von AT&T und dem Infotruck der Metall- und Elektroindustrie.

Im Stern-Center präsentierten 35 Juniorfirmen ihre Geschäftsideen. „Wir sind sehr stolz, dass wir bereits zum 12. Mal eine so attraktive Messe in unserem Hause haben“, betonte Centermanager Jürgen Ehlen bei seiner Begrüßung und lobte das Engagement der vertretenen Juniorfirmen.

Derzeit handeln rund 130 Schülerfirmen nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, entwickeln eine Geschäftsidee, bringen diese auf den Markt und versuchen damit auch einen Erfolg zu erzielen. Dabei steht neben dem Angebot der Produkte bei Schulveranstaltungen und Wochenmärkten auch immer mehr die Präsentation über einen Onlineshop im Vordergrund.

Viele Juniorfirmen setzen auch im aktuellen Schuljahr auf die Produktion von Alltagsbekleidung. Originell ergänzt wird dabei beispielsweise der Pulli mit einer aufblasbaren Kapuze, damit die Fahrt im öffentlichen Nahverkehr entspannter absolviert werden kann. Die Zielgruppe weibliche Partybesucher haben die Schüler der Bramore aus Filderstadt im Auge, ergänzen sie doch den BH mit einer kleinen Tasche, gerade so groß, um Fahrkarte und Personalausweis verliersicher mit auf die Fete zu nehmen.

An die Nähmaschine setzten sich auch die Schüler aus Engen und präsentierten Kissen, um es im langen Schulalltag bequemer zu haben. Auch die männlichen Mitarbeiter mussten an die Nähmaschine und ans Bügelbrett. „Manch Mutter ist uns dankbar, dass ihr Sohn jetzt selbstständig bügeln kann,“ so eine der Schülerinnen.

Auf Regionalität setzen die beiden vertretenen Schulen aus dem Landkreis. So vertreibt @urPrint vom Gymnasium Rutesheim Stoffbeutel mit eigens designten Stadtsilhouetten von Böblingen und Schönaich, und die Regionalogiker des Stiftsgymnasiums präsentierten ihre Broschüre über regionale landwirtschaftliche Betriebe.

Die Wiederverwertung von ausgedienten Produkten stand auch dieses Jahr wieder im Fokus einzelner Schulen. Für ihre Geschäftsidee mit ausgedienten Waschmaschinentrommeln erhielt dann auch das Richard-Wagner-Gymnaisum aus Baden-Baden einen Preis für die beste Geschäftsidee. Ebenfalls mit Altmaterialien arbeiten die Schüler von Hooplounge aus Degerloch, sie bieten Möbel aus Altreifen an.

Neben der Präsentation an den einzelnen Firmenständen bewiesen die Teilnehmer auf der großen Bühne viel Einfallsreichtum bei der jeweiligen Vorstellung ihrer Firmen-idee. Dabei gewannen das Humboldt-Gymnasium aus Karlsruhe mit ihrer englischsprachigen leicht satirischen Darbietung und die Coach Factory des Leibniz-Gymnasiums aus Rottweil mit einem dreistimmigen Männergesang die Siegprämie in dieser Kategorie.

Eine positive Bilanz zog Sabine Montua vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. „Die Stimmung unter den einzelnen Firmen und der Austausch mit der interessierten Bevölkerung waren wieder sehr gut. Auch das zusätzliche Angebot, beispielsweise zum Thema „Bewerbungstraining“, kam sehr gut an.“ Viele der Schüler meldeten nach dem knapp einstündigen Workshop zurück, dass sie neue Aspekte und praktische Tipps zu Fragen rund um die Bewerbung erhalten haben.

Treffsicher ins Interesse der Besucher zielten die individuellen Dartscheiben und Pfeile von DartTec aus Rottweil Bild: Nüßle

Wegen einer Treppenmontage an der neuen Fußwegbrücke ist in Sindelfingen die Gottlieb-Daimler-Straße zwischen der Einmündung Entenseestraße und der Einmündung Benzstraße von Montag, 30. Januar, bis Freitag, 3. Februar, nur einspurig befahrbar ist. Außerdem wird auch der Geh- und Radweg voll gesperrt. – z –

Mit schweren Verletzungen wurde ein 40 Jahre alter Lastwagenfahrer ins Krankenhaus gebracht, nachdem sich zwischen der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart ein Unfall ereignet hatte. Der 40-Jährige musste verkehrsbedingt stark abbremsen, worauf er die Kontrolle über seinen Lastwagen verlor. Das Fahrzeug prallte gegen einen Seat und Toyota. Während der Unfallaufnahme mussten der mittlere und der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Es gab einen mehrere Kilometer langen Stau. – pb –