Aktuelle Veranstaltungen

City Marketing Nachrichten

SZ/BZ Nachrichten

Mit dem Protest vor allem gegen das Verfahren ist die Stadt Sindelfingen seit Mitte Februar an die Öffentlichkeit gegangen. Die Standorte seien wie bei der Ziehung der Lottozahlen offenbar völlig willkürlich ausgewählt worden, heißt ein Vorwurf aus dem Rathaus, das sich auf eigene Kosten den Stuttgarter Ingenieur Prof. Dr. Michael Koch als Gutachter geholt hat (die SZ/BZ berichtete ausführlich).

Das Verfahren, über das erstmals Mitte März in öffentlicher Sitzung diskutiert wurde, sei eine „Mischung aus handwerklichen Fehlern und Behörden-Willkür“, klagt Sindelfingens Oberbürgermeister und CDU-Kreisrat Dr. Bernd Vöhringer. Die Stadt hat zwölf Fragen für die Kreistagssitzung am Montag ausgearbeitet.

„Ist geplant, im Hinblick auf die mögliche Suche mehrerer kleinerer, dezentraler Deponien verschiedene Szenarien zu erarbeiten, gegebenenfalls stufenweise vorzugehen und die Ergebnisse im Kreistag zu diskutieren“, das ist eine der Fragen, die ergänzt wird: „Wie wird in einem künftigen Verfahren sicher gestellt, dass auch potenziell geeignete Standorte, die kleiner als 30 Hektar sind, berücksichtigt werden?“

Für Sindelfingen ist die Größe einer künftigen Erddeponie einer der Knackpunkte. Mindestens 30 Hektar Fläche, das sind also mindestens 30 Fußballfelder, soll das Gelände groß sein, das der Landkreis in seinem Gutachten in einem Wald sieht. Diese Größe gibt die Karlsruher Ingenieurgesellschaft ICP in ihrem Gutachten von November 2014 an, das mit seinem über 200 Seiten starken ersten Teil am Montag erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Aus 78 Standorten haben die ICP-Mitarbeiter Gerd Burkhardt und Vera Vorholz für den Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises Böblingen 20 Standorte gefiltert. In die Liste der sechs Top-Standorte sind später zwei Waldstücke rund um den Rohrer Pfad in Sindelfingen aufgenommen worden, die gar nicht in der alten Hitparade aufgetaucht waren. Außerdem dabei ist ein Gelände neben der Mülldeponie Dachsklinge sowie Flächen in Weissach, Leonberg und Ehningen.

Sindelfingen ist nicht die einzige Gemeinde, die gegen die Erddeponie-Pläne im Kreis protestiert. Weissach meldete seine Bedenken schon Mitte Januar an, ein paar Tage nach dem Sindelfinger Gemeinderat hat Rutesheim einstimmig den Standort auf der Markung Leonberg-Gebersheim abgelehnt.

Mönsheim hat Ende Februar die „Verwunderung“ über ein mögliches Gelände im Norden des Kreises mitgeteilt. Und Ehningens Bürgermeister Claus Unger hat Landrat Roland Bernhard Anfang März geschrieben, dass sich seine Gemeinde derartige Planungen und Überlegungen im kommunalen Wald nicht vorstellen“ könne.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Darauf basiert auch unser Wohlstand in Baden-Württemberg. Dabei ist Nachhaltigkeit kein Modewort, sondern der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, bei der Zukunftsveranstaltung des Röhm-Verlags gestern Abend im Sindelfinger Hotel Marriott. „Wir müssen die Herausforderungen der Zeit als Chance sehen. Die Digitalisierung greift in alle Bereiche ein. Mich freut es sehr zu hören, dass beim Röhm-Verlag die Weichen frühzeitig in die richtige Richtung gestellt wurden und man sich klar positioniert“, so die Ministerin. SZ/BZ-Verleger Dr. Wolfgang Röhm strich heraus, dass der Wunsch nach lokalen Informationen wächst. „Wir freuen uns auf viele spannende Produkte gemeinsam mit Ihnen“, sagte Dr. Röhm in Richtung der Unternehmer und Geschäftsführer aus dem Kreis Böblingen. SZ/BZ-Verlagsleiter und Chefredakteur Hans-Jörg Zürn zeigte auf, dass der Röhm-Verlag den Weg in die Digitalisierung längst eingeschlagen hat und dabei ist, sich damit weitere tragende Säulen zu schaffen. Das Bild zeigt von links: SZ/BZ-Chefredakteur Jürgen Haar, der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, SZ/BZ-Verleger Dr. Wolfgang Röhm, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sowie SZ/BZ-Verlagsleiter und Chefredakteur Hans-Jörg Zürn. Ausführlicher Bericht folgt. – dk – / Bild: Stampe

Nach fünf Jahren Pause kommt die Sindelfinger Punkrockband „Average“ mit einem neuen Album. Chris Ignatzi, der neue Gitarrist Franjo Albert, Thomas Bieniek und Timo Rehm präsentieren die zwölf Songs auf dem Album „Eigentümerversammlung“ heute, 25. März, ab 21 Uhr im „Goldmark’s“ an der Charlottenstraße in Stuttgart. Mit dabei die Band „Der Fall Böse“ aus Hamburg-St. Pauli. – peb/z –

Noch ein Konzert in der Musikkneipe Traube an der Langen Straße in der Sindelfinger Altstadt: Nach dem Auftritt von Motörpussy und Supermug gestern stehen heute, 25. März, ab 21 Uhr Bamones auf der Bühne, bevor das Lokal Ende des Monats vorerst schließt. – peb/z –

„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Darauf basiert auch unser Wohlstand in Baden-Württemberg. Dabei ist Nachhaltigkeit kein Modewort, sondern der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, bei der Zukunftsveranstaltung des Röhm-Verlags gestern Abend im Sindelfinger Hotel Marriott. „Wir müssen die Herausforderungen der Zeit als Chance sehen. Die Digitalisierung greift in alle Bereiche ein. Mich freut es sehr zu hören, dass beim Röhm-Verlag die Weichen frühzeitig in die richtige Richtung gestellt wurden und man sich klar positioniert“, so die Ministerin. SZ/BZ-Verleger Dr. Wolfgang Röhm strich heraus, dass der Wunsch nach lokalen Informationen wächst. „Wir freuen uns auf viele spannende Produkte gemeinsam mit Ihnen“, sagte Dr. Röhm in Richtung der Unternehmer und Geschäftsführer aus dem Kreis Böblingen. SZ/BZ-Verlagsleiter und Chefredakteur Hans-Jörg Zürn zeigte auf, dass der Röhm-Verlag den Weg in die Digitalisierung längst eingeschlagen hat und dabei ist, sich damit weitere tragende Säulen zu schaffen. Das Bild zeigt von links: SZ/BZ-Chefredakteur Jürgen Haar, der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, SZ/BZ-Verleger Dr. Wolfgang Röhm, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sowie SZ/BZ-Verlagsleiter und Chefredakteur Hans-Jörg Zürn. Ausführlicher Bericht folgt. – dk – / Bild: Stampe