Aktuelle Veranstaltungen

Am 04.07.2015 findet beim ehemaligen  DOMO an der Hirsauer Straße das erste „KULTURFEST“ in Sindelfingen statt.

 

Mit diesem neuen Format wollen die Veranstalter IG Kultur und ARGE DOMO  Jung und Alt verschiedener Nationalitäten zusammenbringen. Am Anfang stand die Idee, eine qualitativ hochwertige Kulturveranstaltung mit freiem Eintritt zu ermöglichen. Auf der Bühne erwartet die Besucher  daher ein junges, sowohl  regionales, interkulturelles  als auch internationales Programm, auf das wir uns schon jetzt sehr freuen.

 

Mit diesem „KULTURFEST“, das in Zukunft jährlich wiederholt werden soll, möchte die IG Kultur in Kooperation mit der Stadt Sindelfingen, dem Citymanagement, der ARGE DOMO und anderen Geschäften rund um das DOMO ein weiteres Zeichen des WIR-Gefühls in der Stadt setzen. In diesem Sinne freuen wir uns schon jetzt, Sie als Gäste des ersten „KULTURFEST“ in Sindelfingen begrüßen zu dürfen.

 

Die IG Kultur feiert in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen.

 

Eintritt frei.

 

Weitere Infos

www.igkultur.de

www.facebook.com/IGkultur.de

 

 

Ab 15:00 Uhr

Kinder- und Jugendprogramm // Kaffee und Kuchen

 

Ab ca. 17:00 Uhr: Live-Musik

 

ca. 17:00 Uhr

THE CLINKS (D)

Acoustic Guitar IndiePop

 

ca. 18:00 Uhr

BRENTANO (D)

Alternative Grunge Lyrics

 

ca. 19:00 Uhr

THE RAMBLIN PUPPETS (D)

Alternativ Rock der Extraklasse. Psychedelischer Sound mit Blues Einschlag.

 

ca. 20:00 Uhr

MENSCHENSKINDER (D)

Zauberhafte Nachtigallen mit Gitarre, Banjo, Geige und Mandoline musizieren im Sinne von Katzenjammer Poetisches in einem eigenen Soundgewand.

 

ca. 21:00 Uhr

CLICK HERE (F, MD, RO, E)

Electro Gypsy, Balkan, Flamenco Fusion de luxe !

 

 

 

LANGE KÜNSTLER PRESSETEXTE

 

ca. 17:00 Uhr

THE CLINKS (D)

Acoustic Guitar IndiePop

 

Zwei Brüder, die seit ihrer Kindheit zusammen Musik machen. Eigene Songs und Bekanntes berühren durch den charismatischen Gesang einfach jeden.

Mittlerweile haben sie ein eingespieltes Programm von eigenen Liedern und selbstinterpretierten Cover-Songs, die stilistisch von Indie über Pop bis hin zu Country Musik reichen.

 

 

ca. 18:00 Uhr

BRENTANO (D)

Alternative Grunge Lyrics

 

BRENTANO aus Stuttgart steht in der „bunten“ Tradition von White Stripes, Black Box Revelation und Blood Red Shoes: eine Bühne, zwei Musiker. Fred (Gitarre & Vocals) und Marc (Drums), haben sich „alternative grunge lyrik“ auf die Fahnen geschrieben. Das ist minimalistischer, auf den Punkt gebrachter Grunge-Rock mit durchweg deutschen Texten und einem Schuss Melancholie.
Fette Gitarrensounds stehen dabei treibenden Beats gegenüber, ruhige Parts wechseln sich mit härteren ab.
Das Debüt-Album von BRENTANO trägt den Namen »heute jetzt und hier« und ist vor kurzem erschienen.

Bandmitglieder:
Fred Peper (Gitarre, Gesang)
Marc Maurer (Drums)

 

www.myspace.com/brentano

 

 

 

ca. 19:00 Uhr

THE RAMBLIN PUPPETS (D)

Alternativ Rock der Extraklasse. Psychedelisch Sound mit Blues Einschlag.

 

„Stell dir vor, du schickst drei Jungs im Jahr 2015 in den Proberaum von The Doors damals.“ Der Sound aus den 70ern, die Vibes von 2015. Eine Mischung die interessiert. Und wenn wir die Bühne in unser ganz eigenes Theater verwandeln, fangen wir erst richtig an zu leben. Dieses Lebensgefühl möchten wir unbedingt teilen - mit der Welt!

Das Stuttgarter Trio THE RAMBLIN’ PUPPETS konnten sich beim Jazzopen 2014 in Stuttgart - mit Grammy Preisträgerin Susan Tedeschi und Jimmi Vaughan - in der Region einen Namen machen. Die Resonanz war großartig, der Südwestdeutsche Rundfunk berichtet im Magazin KUNSCHT!

 

Seit dem im April erschienenen Debüt Album sind sie nicht mehr von der Bühne wegzudenken und treffen auf der Release Tour unter anderem auf "Voice of Germany Wunderkind" Andreas Kümmert.

Überraschend, überwältigend, fesselnd – die drei Puppen! Hannes, Simon und Simon

 

www.theramblinpuppets.de/visitenkarte

www.theramblinpuppets.de

 

 

 

ca. 20:00 Uhr

MENSCHENSKINDER (D)

Zauberhafte Nachtigallen mit Gitarre, Banjo, Geige und Mandoline musizieren Poetisches in einem eigenen Soundgewand.

 

Die Mädchengruppe "Menschenskinder" bietet auf Gitarre, Banjo, Geige und Mandoline Cover-Songs im Stile von Katzenjammer und auch eigene Kompositionen. Die Mädchen, die in Dreier- und Viererkonstellation auftreten, bezeichnen ihre Musik selbst als Gute-Laune-Musik. Bezaubernd und Authentisch!

 

 

ca. 21:00 Uhr

CLICK HERE (F, MD, RO, E)

Electro Gypsy, Balkan, Flamenco Fusion de luxe !

 

Der Franzose DJ Click ist seit Jahren einer der renommiertesten und kreativsten World-Music-DJ’s. Er reist viel um die Welt, und trifft dabei auf Menschen, deren faszinierenden Gesänge und Musik er auf seine mobilen Geräte bannt. Sein „Electro Gypsy Trip" führt ihn immer wieder auf die Routen zwischen Rajasthan, dem Balkan und Sevilla. All diese Samples, Loops und Sounds sind aber auch seine Instrumente im Zusammenspiel mit virtuosen Musikern aus Moldawien, Spanien und Rumänien, mit denen er als „Click Here“ zusammen auf der Bühne steht. Mit Nadia Potinga’s lebhafter Stimme und den Musikern Tudorel Mihai am Saxophon und Viorel Potinga am Akkordeon fabriziert DJ Click eine Klanglandschaft, die definitiv zum Tanzen verführt und die Roma-Seele zwischen tiefer Melancholie und ausufernder Fröhlichkeit an die Oberfläche bringt. Und wenn dazu Karine Gonzalez das ganze mit spanischen Rhythmen würzt, ist die berauschende „Latcho Drom“ perfekt, und eine erquickende moderne Folklore des 21. Jahrhunderts ist geschaffen. Click Here sind ein Sound-Kollektiv, die das ungezügelte und feurige Temperament rumänischer Horas, griechischer Tsifteteli und des spanischen Flamencos mit der Coolness von Pop, Hip-Hop, Electro und New Wave clever verschmelzen. Das ganze mündet in einer lebhaften Reise, mit Musik ohne Visum, direkt in das Herz der Welt der Roma, in deren musikalische Schatzkammer. Mit diesen heißen multiinstrumentalen „Acoustic Electro Gypsy Fusion Sounds“ geht es unaufhaltsam von Indien nach Andalusien und zurück!

Neues Album „BalkAndalucia", veröffentlicht im Februar 2015!

Musiker:
Dj Click: Samples, Turntables, Theremin, Mundtrommel, Gesang (Frankreich)
Nadia Potinga: Gesang (Moldawien)
Tudorel Mihai: Saxophon, Flöten, Gesang (Rumänien)
Viorel Potinga: Akkordeon (Moldawien)
Karine Gonzalez und Lori La Armenia: Stepptanz, Tanz, Palmas, Gesang (Spanien)

www.nofridge.com

www.tomato-production.com/kuenstler/click-here/?L=1

Schlemmermarkt

Von 31. Juli bis 02. August dreht sich auf dem Marktplatz alles um die kulinarischen Genüsse. Die örtlichen Gastronomen werden sich auch in diesem Jahr wieder mächtig ins Zeug legen, um die Besucher zu verwöhnen. Und auch das Rahmenprogramm sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Los geht’s am Freitag, 01. August, ab 17 Uhr.

City Marketing Nachrichten

SZ/BZ Nachrichten

Eigentlich wäre jetzt Sommer dran. In der Nacht auf Sonntag war Sommersonnenwende. Jetzt ist Sommer und die Tage werden wieder kürzer. Aber diese Information scheint nicht bis zum Wettergott durchgedrungen zu sein. Kälte, Winterjacken, Regenschirme. Immerhin haben die aufgespannten Regenschirme dafür gesorgt, dass es am Samstagmittag auf dem Straßenfest voller ausgesehen hat, als es tatsächlich war. Aber als dann gegen 15.45 Uhr der Regen aufgehört hat und die Sonne rauskam, schien alles gut.

* * *

Allerdings nur, bis es am Abend anfing, kalt zu werden. „Der Samstagabend war extrem kalt“, sagte beim Pressegespräch am Sonntag Doris Tevnan, stellvertretende Vorsitzende des Straßenfest-Vereins. Es war auch „sehr untypisch“, dass sich das Fest schnell geleert hat, nachdem die Musik aufgehört hatte. Dennoch „waren am Freitagabend erstaunlich viel Leute auf dem Fest“, so Vereinsvorsitzender Reiner Schill. „Ich war sehr beeindruckt.“ Die Gassen sind zwar voll gewesen am Samstagabend, aber die Sitzgelegenheiten wurden kaum genutzt. „Das war sicher kein Rekordjahr, am Wetter gemessen sind wir sehr zufrieden“, so Doris Tevnan.

* * *

Vor der Martinskirche ist es so voll wie immer gewesen, und auch das neue Podium beim Domo wurde gut angenommen, sagte Florian Hellmig, stellvertretender Vorsitzender des Straßenfest-Vereins. „Ich denke, dass wir das beibehalten werden.“ Ansonsten sei der Ablauf sehr friedlich gewesen, sagen einhellig das DRK wie auch Doris Tevnan.

* * *

Auch in diesem Jahr, der 39. Auflage gab es für die Besucher allerlei Leckereien von süß bis deftig, von europäisch bis asiatisch, von afrikanisch bis südamerikanisch, von vegan bis Spanferkel. Außerdem Schmuck, Mützen und Hüte, Bekleidung und Armbänder.

* * *

Für ein bisschen Aufregung sorgten mehrere kleine Stromausfälle am Samstagmittag bei den Ständen der Partnerstädte in der Ziegelstraße. „So was kommt daher, wenn man mehr elektrische Geräte in Betrieb nimmt, als man angemeldet hatte“, sagt Reiner Schill.

* * *

Ute Walker von der Initiative Städtepartnerschaften Sindelfingen (ISPAS) war sichtlich stolz auf den neuen Flyer, den der Verein nach 20 Jahren gestemmt hat. Und sowohl Sabine Liedtke als auch Wolfgang Trefz waren froh, dass die Kartoffelpuffer an ihrem Stand so gut angekommen sind.

* * *

Auch Andy Haus, Stadtweibel in Schafhausen, war des Lobes voll für das Straßenfest. Vor allem „die Vielseitigkeit, und dass alle Städte mitmachen“, sagte Haus, der in seiner Funktion als Stadtweibel zuständig ist für zeremonielle Aufgaben. Entsprechend auch der Gemeindeweibel, der für die Gemeindeverwaltung Botengänge macht und auch formelle Aufgaben hat.

* * *

Aus dem englischen Dronfield waren auch in diesem Jahr Richard und Sandra Brown in der Ziegelstraße. Sie kommt seit 33 Jahren nach Sindelfingen, der Gatte erst seit 16 Jahren, weil er früher immer arbeiten musste. „Sindelfingen ist unser zweites Zuhause“, sagen beide, die seit Jahren überzeugte Mercedes-Fahrer sind. „Momentan habe wir eine B-Klasse, da können wir leichter einsteigen.“

* * *

Reiner Reimann ist Kommandant der Torgauer Feuerwehr („Bei uns heißt das Wehrleiter“), und kommt etwa alle vier Jahre nach Sindelfingen. „Die Atmosphäre hier gefällt uns sehr gut, und außerdem wollen wir Torgau bekannter machen.“ Hier auf dem Straßenfest hat er erfahren, dass schon sehr viele Sindelfinger in Torgau waren.

* * *

Auch Sondrio (Italien), Györ (Ungarn), Chelm (Polen) und Corbeil-Essonnes (Frankreich) haben sich die Ehre gegeben. Champagner am Stand von Corbeil-Essonnes: Wenn schon, denn schon, sagen sich die Franzosen. Am Stand der Franzosen gibt es echten Champagner, den Jean-Michel Fritz, der Erste Bürgermeister von Corbeil-Essonnes, mit seiner Frau Catherine beim Weingut Oudin-Collet bei Reims besorgt hat. Trotz oder dank des schlechten Wetters verkauft sich der edle Tropfen glänzend.

* * *

Ein paar Unstimmigkeiten gab es im Vorfeld mit Planie-Straßen-Wirt Dimitrios Diamantidis. Früher Gyros-Kult unter dem Namen „Imbiss Stufe“, vor ein paar Jahren umbenannt in „Golden Gyros“ (die SZ/BZ hat berichtet), seit Anfang dieses Jahres erfolgreich als „Dimi’s Diner“.

* * *

Er schreibt auf seiner Facebook-Seite: „Seit 27 Jahren waren wir ein Teil vom Internationalen Straßenfest in Sindelfingen. Leider seit drei Jahren ohne Stand, denn wir sind nur ein kleiner Familienbetrieb und die Beiträge zum Mitmachen steigen jedes Jahr. Inzwischen sind es über 1000 Euro.

Und dann gab es letztes Jahr ein riesen Theater, weil wir „unerlaubterweise“ einen kleinen Stehtisch vor unserem Laden hatten. Uns wurde sehr deutlich erklärt, dass die Sindelfinger Straßen an diesem einen ‚Fest-Wochenende‘dem Straßenfestkomitee gehören und ohne das nötige Kleingeld darf nicht mal ein Tisch von uns draußen stehen. Da das nicht nur absolut traurig ist, sondern schlichtweg unverschämt, sind wir aus diesem Verein ausgetreten.“

* * *

„Das stimmt“, sagt Doris Tevnan, „Vereine ohne Programm müssen seit 2010 eine 15-prozentige Zulage zahlen. Wir sind auf diese Zulage angewiesen.“

Info

Unter www.szbz.de steht ein Video vom Straßenfest-Wochenende, außerdem Bilder-Galerien.

„Ich suche Menschen, die Lust haben, sich in ihrem Badezimmer fotografieren zu lassen“, sagt die Stuttgarter Fotografin Daniela Wolf. „Dabei entstehen Foto-Inszenierungen im intimen Ambiente der heimischen Badestube: mal frech, mal verträumt, mal angezogen, mal im Badedress, mal als Familie, mal allein, mal als Paar.“

Die Idee: Über 60 000 Menschen leben in Sindelfingen. Sie leben in historischen Gebäuden, in modernen Mietwohnungen oder Eigenheimen. Sicher ist eins: Alle haben ein Badezimmer. Mal ist es groß und luxuriös, mal ist es klein und funktional. Mal ist es aufwändig gestaltet, mal ist es minimal durchgestylt.

Es gibt bunte Badezimmer, Badezimmer mit eleganten weißen oder wunderbar farbigen Kacheln, es gibt Traumbadezimmer, die zum Verweilen einladen, aber auch einfache Nasszellen, auf den Reinlichkeitszweck reduziert.

Was alle diese Badezimmer gemein haben ist, dass sie meistens verschlossen sind und ihr Zugang den Bewohnern und ihren persönlichen Freunden vorbehalten bleibt. Das soll sich im Rahmen der Sindelfingen-Biennale 2015 ändern. Sindelfinger Bürgerinnen und Bürger öffnen die Tür zu ihrem Bad und offenbaren, wie sie darin leben. Sie zeigen, wie Sindelfingen badet.

Kontakt

Kontakt zu Daniela Wolf per Mail: sindelfingen_badet@web.de oder ‘telefonisch unter 01 60 / 41 45 49.

Nach der viel beachteten Verlosung einer Mercedes-Benz A-Klasse im Jahr 2012 mit mehreren tausend Teilnehmern können die Leser der SZ/BZ im Jubiläumsjahr wieder ein Auto gewinnen. Der Smart forfour mit exklusiver Lederausstattung hat einen Wert von über 21 000 Euro. Die Aktion startet heute.

Die Teilnahme ist bis zum 30. Juni auf szbz.de und mittels eines Gewinnspiel-Coupons, der regelmäßig in der SZ/BZ und im Wochenblatt Böblingen erscheint, möglich. In die Lostrommel kommt, wer die drei Fragen richtig beantwortet. Zwei davon können ausgewiesene Smart-Experten aus dem Stehgreif, alle anderen mit etwas Recherche lösen. Für die dritte muss man sich durch die Bildergalerie klicken und kann den Smart forfour dabei schon einmal von außen und innen detailliert betrachten.

Wo wird der Smart gebaut?

Wann wurde der erste Smart produziert?

Wie lautet das Kennzeichen des graphit-grauen Smart forfour mit oranger Sicherheitszelle in unserer Bilder-Galerie?

Der Gewinner wird im passenden Rahmen beim großen SZ/BZ Jubiläums-Leserfest am Samstag, 4. Juli, bekanntgegeben und kann – vorausgesetzt der rot-schwarze Smart forfour ist bis dahin schon vom Band gelaufen – mit seinem nagelneuen Auto vom Hof fahren.

Der Smart forfour bietet – wie der Name schon sagt – Platz für vier Personen und kommt mit üppiger Ausstattung daher. In der Ausstattungslinie prime mit 21 Extras rollt er unterer anderem mit Faltdach, Sitzheizung, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Lederausstattung, Leichtmetall-Felgen im 8-Y-Speichen-Design und vielen weiteren Sonderausstattungen zum Gewinner.

Info

Teilnahme unter www.szbz.de/smart oder mit einem der Gewinnspiel-Coupons. Teilnahmeschluss ist der 30. Juni.

Länge: 3,49 Meter

Breite: 1,66 Meter

Höhe: 1,55 Meter

Motor: Turbomotor mit 66 kW/90 PS (Benziner). Das 898-Kubikzentimeter-Triebwerk mobilisiert ein maximales Drehmoment von 135 Nm bei 2.500/min.

Verbrauch (kombiniert): 4,3 l/100km

CO2-Emission: 99 g/km

Effizienzklasse: B

Besonderheiten: Farbe: Karosserie cadmium red, tridion: black, Faltdach, Y-Speichen, Interieur: Leder, Klima- automatik, Ambientbeleuchtung, Sportpaket, Cool- & Media-Paket....

Preis ab Werk: 21 147 Euro (Irrtümer vorbehalten)

Bereits seit 1995 gehört Sindelfingen dem Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, an. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr: 161 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2), davon werden allein 149 Mio. im Straßenverkehr emittiert. Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als fünf Kilometer – eine ideale Entfernung zum Radfahren. Damit werden auch die Luftschadstoffe und der Lärm reduziert und die Lebensqualität in der Stadt deutlich verbessert.

Im Zuge der Initiative Stadtradeln sind Bürger, aber auch alle, die in Sindelfingen arbeiten, eingeladen, vom 12. Juni bis 2. Juli drei Wochen lang kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Fahrradkilometer beruflich sowie privat für den Klimaschutz und für die Stadt Sindelfingen zu sammeln. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch engagierte Kommunen. Diesen winken nämlich eine bundesweite Auszeichnung und hochwertige Sachpreise rund ums Thema Fahrrad.

Neu in diesem Jahr ist die Kombination mit der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, einer bundesweiten Initiative von ADFC und AOK. Während des Aktionszeitraums Juni bis August gilt es, an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Fernpendler kombinieren den Arbeitsweg einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wer das 20-Tage-Ziel erreicht, hat nicht nur etwas für seine Gesundheit und die Umwelt getan, sondern nimmt auch an der Verlosung von Team- und Einzelpreisen teil.

Der Start beider Aktionen ist am 12. Juni um 15 Uhr auf dem oberen Marktplatz (am Freundschaftsbrunnen) in Sindelfingen. Nach der offiziellen Eröffnung findet eine kleine Radelrunde (etwa 40 Minuten) durch Sindelfingen statt.

Regelmäßiges Radfahren schützt vor Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Herz-/Kreislauf-Erkrankungen. Auch teilnehmende Firmen profitieren von radelnden Arbeitnehmern. Denn ihr Betrieb gewinnt dadurch leistungsfähige Mitarbeiter.

Am Stadtradeln Interessierte können sich im Internet anmelden und ein neues Team gründen, oder sich einem vorhandenen Team anschließen.

Info

Weitere Infos zur Kampagne stehen auf www.stadtradeln.de oder auch unter www.facebook.com/stadtradeln. An der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“-Interessierte können sich im Internet unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de registrieren. Für weitere Fragen oder Informationen steht Ulrike Egenolf, Telefon 0 70 31 / 94-7 60, E-Mail: u.egenolf@sindelfingen.de zur Verfügung.

Bild: Igor Mojzes/Fotolia

„Wie es längst Sitte ist und Brauch, so halten wir es heute auch. Denn bei des Lebens Last und Plag findet sich selten ein froher Tag.“ Dieser Reim vom 20. Mai 1907 ist die bislang älteste schriftliche Spur der Sindelfinger Jahrgangsfeiern, deren Wurzeln wohl weit bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Es gibt keinen Verein, der die Tradition weiterführt, aber in den Sindelfinger Familien ist das Pfingsttreffen, das es in dieser Form nirgendwo anders gibt, tief verankert.

Für Max Kohler ist das Fest, das zunächst im Zehn-Jahre-Rhythmus und mit fortgeschrittenem Alter alle fünf Jahre die ehemaligen Schulkameraden und Altersgenossen vereint, ein Muss. Der heute 80-jährige Landwirt, der in den 1970er Jahren nach Kanada ausgewandert ist, hat jedes Mal das Flugticket in Übersee für die alte Heimat gebucht. „Es war wohl Fernweh, das mich hinaus getrieben hat“, sagt Max Kohler im Haus Sommerhof, wo der Jahrgang 1934/1935 mit Vorstand Gerhard Springmann die stärkste Gruppe 2015 stellt, in der zum Beispiel Christa Hornikel mitfeiert.

Seinen kleinen Hof an der Böblinger Straße, gleich neben der Ölmühle, hat Max Kohler, der wie viele Sindelfinger aus einer alten Weber-Familie stammt, bald aufgeben müssen, wurde ins Käsbrünnle ausgesiedelt, wo aber schnell klar war, dass Daimler-Benz das Grundstück für die Autofabrik brauchen würde. Vor einer erneuten Aussiedlung zieht Max Kohler die Reißleine und geht mit seiner Frau nach Manitoba, der östlichsten Prärie-Provinz Kanadas: „Das war die große Freiheit in einem Land ohne Grenzen.“ Das Hofgut Geroldseck, das sich der Landwirt in Sulz am Neckar später zulegt, ist mit seinen 150 Hektar gerade mal ein „Gärtle“ für Max Kohler.

Seit dem Tod seiner Frau Gunhilde, die ihn als alte Sindelfingerin regelmäßig zu den Jahrgangsfesten begleitet, hat Max Kohler seine Farm in Manitoba verpachtet, lebt aber weiter hauptsächlich in Kanada. Zum Pfingstgottesdienst in der Martinskirche haben ihn 2015 Tochter Andrea Schneckenburger und die Enkel Tanja, Markus und Katja begleitet: „Solch eine Tradition gibt es bei uns nicht und wir finden es voll schön, die Schulkameraden unseres Großvaters hier zu sehen.“

Fünf Jahre älter als Max Kohler ist Ludwig Heinkele, der einst aus Dätzingen nach Sindelfingen kam und beim Daimler sein Berufsleben verbrachte. Der Jahrgang 1930/1931 mit Otto Hornikel, dem 2015 ältesten Vertreter der mit der Pfingsttradition eng verbundenen Sindelfinger Familie, hat seine Spezialität, die regelmäßigen Wanderungen, aufgegeben, trifft sich aber von Zeit zu Zeit im Restaurant des Hotels Erikson.

Das monatliche Treffen hat der Jahrgang 1925 beibehalten, der sich nach dem Gottesdienst gleich im Gasthaus Hirsch trifft. Die Senioren wie Hilde Gehrlach, Annemarie Gramer, Ruth Mayer, Lotte Seeger oder Irmgard Rauch erinnern sich noch an ihre Eltern, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Zylinder und Ausgehrock zur Martins-kirche gepilgert sind. „Das war eben ein Festtag für die Stadt“, sagt Hilde Gehrlach, die 1925 in Sindelfingen geboren und bis zu ihrem Ruhestand 1985 über 40 Jahre lang auf dem Rathaus gearbeitet hat.

Vor ein paar Jahrzehnten ist es noch gang und gäbe, dass das Rathaus die Informationen über Alter, Mädchenname oder Familienstand freigibt, die Jahrgänge eigentlich brauchen, heute aber wegen des Datenschutzes nicht mehr bekommen. Irmgard Schneider und Wolfgang Dörich, die den Jahrgang 1940 organisieren, haben noch die Liste mit den Namen der 164 Konfirmanden, die 1954 die Schule abgeschlossen haben. Sie waren die ersten Sindelfinger Kinder, die 1946 mit den ersten Flüchtlingen in Klassen kamen, in denen Lehrer über 50 Schützlinge zu betreuen hatten.

„Sie sind groß geworden in einer Zeit des Mangels, aber in den Frieden hineingewachsen“, sagt Martina Kugler über den Jahrgang 1945, der unter der Federführung von Gerlinde Drechsler und Horst Dittmann 2015 gleich fünf Neuzugänge zu verzeichnen hat. Erstmals dabei ist Inge Philippscheck, die über die Feier der goldenen Konfirmation zum Jahrgang gekommen ist.

Dabei im Hotel Erikson ist wieder Ursula Bäumler-Hein, die Tochter von Sindelfingens erstem Oberbürgermeister Arthur Gruber, die mit ihrer Familie Mitte Mai den Handwerkermarkt in der Altstadt organisiert hatte. Dabei ist aber auch Ursula Fujike, die ehemalige Kita-Chefin der Stadt, die über das „Felix“-Projekt des Liederkranzes zum Jahrgang gekommen war: „Solche Traditionen stiften eine Identität in der Stadt.“

Neuzugänge verzeichnet Christel Hoffmann im Jahrgang 1955, sieht aber die „erstaunliche Tendenz“, dass die Gruppe im Vergleich zur 50er-Feier geschrumpft ist: „Wir versuchen, künftig öfter Treffen zu organisieren.“ Margret und Ottmar Kellner aus Darmsheim, Dr. Götz Basse und Dr. Klaus Lutz haben als Neulinge das Programm genossen, dem Jahrgangskollegin Sylvia Weller-Pahl mit einer Stadtführung ein Glanzlicht aufgesetzt hat.

„Super gelaufen“ ist dagegen die Premiere des Jahrgangs 1965, den Elke Klengel und Beate Rentschler managen. Im Restaurant Viola ist der Hornikel-Clan gleich mit vier Mitgliedern vertreten. „Ich wohne zwar nicht mehr in Sindelfingen, aber ich kenne die Tradition als kleines Kind“, sagt Gabi Schallenberg, deren Mutter Christa Hornikel im Haus Sommerhof feiert: „Für mich war es klar, dass ich mitmachen würde und ich bin begeistert, dass es die Jahrgangsfeiern in Sindelfingen immer noch gibt.“

Im Viola gibt es eine Generalprobe für das nächste Familientreffen: Am Tisch sitzen Vetter Frank Hornikel, Base Brigitte Wirth und deren Mann Volker. Nächstes Jahr geht die Hornikel-Geschichte weiter. Gabi Schallenbergs Vater Rudolf Hornikel ist Chef des Jahrgangs 1931/1932 und feiert 2016.

Die ältesten Teilnehmer vom Jahrgang 1925 mit Lotte Seeger, Ruth Mayer, Annemarie Gramer, Irmgard Rauch oder Hilde Gehrlach sitzen beim Gottesdienst in der Martinskirche, den erstmals Pfarrerin Martina Kugler gehalten hat, in der ersten Reihe. Für die Musik sorgte Markus Nau und ein Blechbläser-Ensemble der Stadtkapelle. Bilder: Stampe

Eine Familie in der Sindelfinger Pfingsttradition (linkes Bild): Otto Hornikel feierte 2015 bei den 85-Jährigen, Christa Hornikel bei den 80ern, während Volker Wirth, seine Frau Brigitte, Gabi Schallenberg und Frank Hornikel (von links) ihre Premiere mit dem Jahrgang 1965 hatten. Von seinen Enkeln Katja, Markus und Tanja Schneckenburger (rechtes Bild) lässt sich der in Kanada lebende Max Kohler (Jahrgang 1935) in die alte Heimatstadt begleiten.

Die jüngsten Teilnehmer am Pfingstgottesdienst aus dem Jahrgang 1965 stellen sich um ihre Sprecherinnen Elke Klengel und Beate Rentschler zum obligatorischen Gruppenbild vor den Turm der Martinskirche.