Aktuelle Veranstaltungen

Verkaufsoffener Sonntag am 08. März

 Der erste Verkaufsoffene Sonntag am 08. März soll nicht nur zahlreiche Besucher, sondern auch den Frühling in die Sindelfinger Innenstadt locken. Die Geschäfte der Innenstadt haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet und die Händler haben wie immer attraktive Angebote vorbereitet. Auf dem Marktplatz ist für ansprechende Verpflegung gesorgt. Und dort dürfen sich die kleinsten und kleinen Besucher an einem kostenlosen Kinderkarussell erfreuen.

Schon traditionell hat City Marketing Sindelfingen e.V. dazu eine Auswahl der Neuheiten auf dem Automarkt organisiert. Das Hymer Center präsentiert sich auf dem oberen Marktplatz, es folgen die Autohäuser, Bok, Höfle, Pflieger und auf dem Wettbachplatz die Firma Hahn. Vertreter der Mobilität auf zwei Rädern sind Bikemax und Sportivo, die Neues für Pedaleure präsentieren.

Anlässlich des Internationalen Frauentages verschenkt City Marketing Sindelfingen e.V. an diesem Sonntag insgesamt 2.500 Tulpen an die Besucherinnen des Verkaufsoffenen Sonntags.

Wie üblich ist auch an diesem Sonntag das Parken in der Tiefgarage Marktplatz für die Besucher kostenlos – die Stadtwerke Sindelfingen GmbH tragen so zum verkaufsoffenen Sonntag bei.

Die SZ/BZ der GHV Sindelfingen und die Fitness Express Clubs präsentieren sich bei den 10-jährigen Gesundheits- und Sportwochen am 25. März 2015 in der Stadthalle in Sindelfingen.

 

Ein Highlight-Event mit dem Ernährungs-Comedian Patric Heizmann.

Unter dem Motto »Ich bin dann mal schlank« wird er Ihnen auf äußerst unterhaltsame Weise seine Ernährungstipps präsentieren.

 

Eintritt: 15 €

Abendkasse: 18€

Ermäßigt: 12,50 €

(Für GHV Mitglieder, SZ/BZ Abonnenten und Fitness Express Kunden)

City Marketing Nachrichten

SZ/BZ Nachrichten

„Man ist viel schneller als beim normalen Schwimmen“, sagt die 10-jährige Anabelle Schramm aus Sindelfingen begeistert und dreht die nächste Runde durch das extra für die jungen Meerjungfrauen abgesperrte Springerbecken des Badezentrums. Jeden Samstagvormittag haben Badenixenfans wie Anabelle Schramm derzeit die Möglichkeit im Sindelfinger Hallenbad das Schwimmen mit einer Meerjungfrauenflosse zu üben.

Gekommen ist das so: In den letzten Monaten gab es im Badezentrum regelmäßig Anfragen von vornehmlich jungen weiblichen Badegästen, die sich den Traum erfüllen wollten, einmal mit Hilfe einer Doppelflosse als Meerjungfrau durchs Wasser zu gleiten. Da traf es sich gut, dass der vor zwei Jahren in Mutlangen gegründete erste deutsche Meerjungfrauen-Verein im Sindelfinger Bad anfragte, für seine Zwecke werben zu dürfen. Man einigte sich auf vier Samstagvormittage, an denen das Springerbecken für jeweils zwei Stunden den Badenixen gehört.

Darüber freut sich neben Anabelle Schramm an diesem Morgen auch Berit Mörk. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt die 13-jährige Rutesheimerin immer besser mit der Doppelflosse zurecht. „Mit der Flosse ist es viel leichter voranzukommen“, sagt die kleine Meerjungfrau. Auch ihre Mutter Yvonne Mörk streift die Doppelflosse über und versucht sich als Badenixe. „Es ist gar nicht so einfach, vor allem, weil man erst einmal die Bewegungen vom Brustschwimmen ausführen möchte“, sagt Yvonne Mörk, als sie sich samt sperriger Flosse aus dem Wasser gekämpft hat.

Laut den Profinixen des 2013 gegründeten Meerjungfrauenclubs sind Schwierigkeiten bei Älteren normal. Kinder dagegen würden die Technik des Schwimmens mit einer Doppelflosse an den Füßen in der Regel deutlich schneller lernen.

Yvonne Mörk und Anabelle Schramm liefern an diesem Vormittag jedenfalls den besten Beweis für diese These. Energisch stoßen sie sich vom Beckenrand ab und gleiten immer schneller werdend durchs Springerbecken – Arielle lässt grüßen.

Info

Das Badezentrum Sindelfingen bietet noch an den nächsten beiden Samstagen, am 7. März sowie am 14. März, die Möglichkeit zum Meerjungfrauen-Schwimmen. Dafür ist das Springerbecken jeweils von 10 Uhr bis 12 Uhr für den normalen Publikumsverkehr gesperrt. Die Fischschwanzkostüme müssen mitgebracht werden.

Berit Mörk ist vom Nixendasein im Sindelfinger Badenzentrum begeistert. Bild: Bilaniuk

Die Achterbahnfahrt der Sindelfinger Finanzen geht wie seit 30 Jahren weiter. Nach dem Ergebnis von 2014, das eine Gewerbesteuer-Nachzahlung in letzter Minute (die SZ/BZ berichtete) noch in positive Zahlen drehte und der Stadt rund 89 Millionen Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer bescherte, rechnet Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer mit einer „Abkühlung, aber keinem dramatischen Einbruch“ in den nächsten Jahren: 2015 sollen 60 Millionen Euro aus den Unternehmen in die Stadtkasse fließen, ab 2016 setzt die Kämmerei 55 Millionen Euro pro Jahr an.

Vor Weihnachten hatte das Finanzdezernat die Notbremse gezogen. Dabei ging es nicht um das Jahr 2015, durch das Sindelfingen ohne neue Schulden steuern will, sondern um den mittelfristigen Finanzplan bis 2018. „Die guten Nachrichten aus den Unternehmen kommen nicht automatisch als Gewerbesteuer in unserer Kasse an“, sagt Bernd Vöhringer: „Wir werden den Gürtel wieder enger schnallen.“

Finanzdezernent Christian Gangl ist nach dem letzten Kassensturz vorsichtig. Trotzdem geht die Stadt 2015 noch einmal in die Vollen, was Sanierungen angeht. In den guten Jahren 2011 und 2012, als Sindelfingen mit über 100 Millionen Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer fast wieder an die alten Rekorde Mitte der 1980er Jahre anknüpfte, hat die Stadt einen Teil des Sanierungsstaus abgebaut. Wenn 2015 noch einmal 17,4 Millionen Euro ausgegeben werden, um zum Beispiel den Glaspalast wieder auf Vordermann zu bringen, hat die Stadt seit dem Jahr 2008 insgesamt über 80 Millionen Euro in Schulen, öffentliche Gebäude oder Straßen gesteckt.

Trotzdem sind noch lange nicht alle städtischen Häuser in einem picobello Zustand. Gut zwanzig Jahre, in denen Sindelfingen in seiner Dauer-Finanzkrise nur das Allernötigste gemacht hat, hinterlassen ihre Spuren. Deswegen ist der Sanierungsstau, der 2008 auf eine Höhe von 140 Millionen Euro geschätzt wurde, trotz der hohen Investitionen effektiv nur um 32,5 Millionen Euro reduziert worden. Allerdings haben die Umbauten heute schon positive Konsequenzen. Trotz steigender Preise für Strom oder Gas sinken die Energiekosten der Stadt Sindelfingen im Vergleich zum Vorjahr ganz leicht auf rund fünf Millionen Euro.

Weil mit Gewerbesteuer-Einnahmen in Höhe von 55 Millionen Euro pro Jahr die Stadt nicht über die Runden kommt, will Sindelfingen ab 2016 wieder auf die Bremse treten. Schon 2015 wird das Budget für Straßensanierungen von 1,5 Millionen Euro auf eine Million Euro gekürzt, die Sanierung und die Modernisierung des Hallenbads wird in die Jahre ab 2018 verschoben, für die Sanierung von Galerie und Bibliothek werden erst einmal nur Gelder für Pläne frei.

„Wir müssen im Ernstfall Projekte über mehrere Jahre strecken können“, sagt Baubürgermeisterin Dr. Corinna Clemens, die erst das Gutachten über den Zustand der Marktplatz-Tiefgarage abwarten will, bevor es mit der Umgestaltung im Herzen der Stadt weitergeht: „Wir werden uns vorerst auf kleinere Umbauten beschränken.“

Schwerpunkt bei den Investitionen bleiben 2015 Bildung und Betreuung, also Schulen und Kindertagesstätten (Kitas), die ab April in einem neuen Amt unter der Leitung von Roland Narr verwaltet werden. Mit einem Betrag in Höhe von acht Millionen Euro liegt dieser Bereich noch vor dem Sport, der mit 5,3 Millionen Euro im Haushaltsplan für 2015 steht.

Im Gegensatz zu anderen Städten habe Sindelfingen keine Probleme Erzieherinnen für die Kitas zu bekommen, sagt Christian Gangl (Bild: Stampe/A). Derzeit sei nur eine einzige Stelle nicht besetzt. Nach seiner Aufstellung steigen die Personalkosten im Kita-Bereich von 15,4 im Jahr 2014 auf 17,4 Millionen Euro im Jahr 2015. Zur Erinnerung: 2011 gab Sindelfingen noch 10,6 Millionen Euro für Kita-Personal aus. Neue Stellen für die Kleinkind-Betreuung, die Wiedereingliederung des Eigenbetriebs Feuerwehr in den städtischen Haushalt sowie eine kalkulierte Tariferhöhung treiben die Personalkosten der Stadt erstmals in ihrer Geschichte über 50 Millionen Euro.

Einer, der vor wenigen Jahren selbst noch von der Messe profitiert hat, ist Yannik Kindler. Bevor er 2013 an der Realschule Hinterweil die Mittlere Reife bestand, hat er auf der Berufsinfomesse Kontakt zum Böblinger Anlagenbauer Eisenmann bekommen. Heute ist er im zweiten Lehrjahr Auszubildender zum Konstruktionsmechaniker. „Das war genau die richtige Entscheidung. Es macht mir sehr viel Spaß“, sagt Yannik Kindler.

So stellen sich die Organisatoren der Messe wohl den Idealfall vor. „Ein breites Spektrum an Ausstellern zeichnet die Qualität der Veranstaltung aus“, sagt Christoph Mild-Ruf, Rektor der Realschule Hinterweil. Von weiterführenden Schulen über Ausbildungsbetriebe in technischen, kaufmännischen oder sozialen Berufen bis hin zu Polizei und Bundeswehr wird den Schülern ein breites Spektrum von rund 50 Betrieben und Einrichtungen geboten.

Während die Achtklässler auf der Messe erstmals in die Angebote hineinschnuppern können, wird es für die Neuntklässler, die im nächsten Schuljahr ihren Abschluss machen, schon konkreter. „Wir sind seit zehn Jahren auf der Messe vertreten und führen hier immer sehr gute Gespräche. Es ist nicht so wichtig, dass uns hunderte von Schülern am Stand besuchen, sondern dass wir zu denen Kontakt herstellen, die sich ernsthaft für den Beruf interessieren“, sagt Christoph Walker, Geschäftsführer des Garten- und Landschaftsbaubetriebs Karl Walker GmbH in Sindelfingen.

Ein ehemaliger Hinterweiler Realschüler ist Jürgen Köhler, heute Direktor des Mövenpick Hotels am Stuttgarter Flughafen. Auf der Berufsinfomesse vertreten Ausbilderin Daniela Hipp und Dean Hess, der eine Ausbildung zum Hotelfachmann absolviert, die Schweizer Hotelkette. „Manche haben schon ganz konkrete Fragen zu den Berufen Koch und Hotelfachmann oder -frau, andere müssen sich erst einmal orientieren, was sich dahinter verbirgt“, sagt Daniela Hipp und wirbt für den „Talent Day“: Am 28. März übernehmen die Mövenpick-Azubis für einen Tag die Leitung der Hotels und zeigen interessierten Schülern, wie ein Hotelbetrieb funktioniert und was die Ausbildung zu bieten hat.

Wer sich in der neunten Klasse noch nicht auf einen Beruf festlegen will, kann sich auf der Messe über die weiterführenden Schulen, etwa die beruflichen Gymnasien, informieren. „An den beruflichen Gymnasien erwirbt man in drei Jahren die allgemeine Hochschulreife. Das Profilfach ist noch keine Festlegung auf eine bestimmte Studien- oder Ausbildungsrichtung“, sagt Karin Hollmann, Abteilungsleiterin an der Böblinger Mildred-Scheel-Schule.

Schulleiter Christoph Mild-Ruf ist sich sicher, dass seine Schüler sowohl auf den weiterführenden Schulen als auch in den Betrieben gern gesehen sind. „In Zeiten der bildungspolitischen Umwälzungen vertraut man der zuverlässigen Qualität der Realschulabsolventen. Die bewährte und anspruchsvolle Ausbildung der Jugendlichen zu lebenstauglichen und teamfähigen Mitarbeitern mit hochwertigem Fachwissen wird sehr geschätzt.“

Berufsinfomesse an der Realschule Hinterweil: Dean Hess, Auszubildender zum Hotelfachmann, und Ausbilderin Daniela Hipp vom Stuttgarter Mövenpick Hotel erklären, was man für eine Karriere als Koch oder im Hotelfach mitbringen sollte. Bild: Schweiker

Wie viel Zucker steckt in Cola oder Apfelsaftschorle? Was macht Stärke in Lebensmitteln, und wie kann man sie sichtbar machen? Sieben Grundschulkinder spüren unter der Leitung von Ursula Faude, Rektorin der Aidlinger Schallenbergschule, solchen Fragen nach. Am Tag des Buntstifts dürfen es die Besucher diesen Kindern gleichtun und mit Zuckerwürfeln deren Menge in Getränken schätzen oder mit Jod Stärke in Lebensmitteln sichtbar machen.

Chemie, Physik, praktisches Kochen und Ernährungslehre: Kinder, die an Ursula Faudes Kurs teilnehmen, bekommen die komplette Palette an Themen präsentiert, die sich im Zusammenhang mit Lebensmitteln aufdrängen. Breit gefächert, die Neugier und den Entdeckerdrang der Kinder weckend, praktisch und theoretisch zugleich: So sieht ein typischer Kurs der Kinder- und Jugendakademie Sindelfingen aus. „Küchengeheimnissen auf der Spur“, nennt sich der Kurs von Ursula Faude, der für die teilnehmenden Kinder außerhalb des normalen Schulunterrichts stattfindet.

Denn die Küchengeheimnisse gehören zum Programm der Hector Kinderakademie, einer der drei Abteilungen der Kinder- und Jugendakademie Sindelfingen. Zusammen mit der Schüler-Ingenieur-Akademie SIA und dem „Buntstift“, den anderen zwei Abteilungen, bietet die Akademie Förderung für besonders interessierte Schüler zwischen fünf und 18 Jahren: Die Spanne reicht vom Kindergarten bis zur gymnasialen Oberstufe.

„Jeder Schüler sollte seine Nische finden“, begründet Rudolf Bleier, Rektor des Stiftsgymnasiums und zweiter Vorsitzender des Trägervereins „Buntstift“, warum es pädagogisch sinnvoll ist, Schüler über den normalen Unterricht hinaus zu fördern: „Wenn Schüler etwas finden, das sie gerne tun, wirkt sich das auf alle Unterrichtsfächer aus.“ Dann sei der Funke der Neugier und Begeisterungsfähigkeit unwiderruflich übergesprungen, ergänzt Walter Lenk, Vorsitzender des Vereins und ehemaliger Rektor der Grundschule Königsknoll.

Rund 600 Kindergartenkinder und Schüler nehmen jedes Jahr an den Kursen der drei Abteilungen der Kinder- und Jugendakademie teil. Als Geldgeber fungieren die Hector-Stiftung von SAP-Gründer Hans-Werner Hector, das Land, indem es Lehrer-Deputate bereitstellt, und die Stadt Sindelfingen. Insgesamt beläuft sich das Budget auf knapp 100 000 Euro jährlich. Die Inhalte reichen von Technik und Naturwissenschaften über Informatik und Mathematik bis hin zu Fremdsprachen wie Chinesisch.

Info

Die Kinder- und Jugendakademie ist unter www.kinderakademie-sifi.de im Internet zu finden.

Tag des Buntstifts: Die achtjährige Magdalena schätzt den Zuckergehalt verschiedener Getränke, während ihr Bruder, der elfjährige Marcin, sich von Kursleiterin Ursula Faude in die Wunderwelt der Lebensmittelstärke einführen lässt. Bild: Staber

Center-Leiter Manfred Schneider brachte es gleich zu Beginn auf den Punkt: „Es ist eine Anerkennung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, dass die Junior-Messe für Baden-Württemberg zum zehnten Mal bei uns im Stern-Center stattfindet.“ Und von Anfang an sind drei Schulen dabei: außer dem Eberhard-Spranger-Gymnasium aus Filderstadt auch das Goldberg-Gymnasium Sindelfingen (GGS) und das Böblinger Otto-Hahn-Gymnasium (OHG). Für alle gab es bei der feierlichen Eröffnung eine Urkunde.

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„Ja, wir haben regelmäßig Schülerfirmen“, sagt GGS-Rektor Bernhard Kees. An seiner Schule ist Lehrerin Jutta Emmler für die Schülerfirmen zuständig, die voller Lob für ihre Schüler ist: „Die organisieren das selbst ganz perfekt.“ Und immer wieder bekommt sie Rückmeldung von Ehemaligen, die sich aus ihrem Studium heraus melden und sagen wie viel ihnen das Projekt bei der Schülerfirma gebracht hat.

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Am OHG ist Inga Ommer die zuständige Lehrerin, die zusammen mit Rektorin Stefanie Bermanseder die Urkunde fürs Zehnjährige entgegen genommen hat. „Die Schülerfirmen sind eine nicht weg zu denkende Größe für den Schulalltag am OHG“, sagt Bermanseder. Manche Ehemaligen kommen zurück ans OHG und berichten von ihren Erfahrungen, wenn Berufsinformationstage anstehen.

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„Candle Your Life“ nennt sich die Schülerfirma am Sindelfinger Stiftsgymnasium, wo handgemachte Naturkerzen angeboten werden. Zum Teil bestehend aus Paraffin, wenn sie aus alten Kerzenresten neu gegossen werden. Zum Teil aber auch aus dem 100-prozentig pflanzlichen Stoff Stearin. Die Firma besteht aus acht Schülern und präsentiert sich im Internet auf Facebook unter www.facebook.com/CandleYourLife.

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Einen Timer für Schüler stellt die Firma „GetOrganized.BB“ vom OHG her. Der Schulkalender 2015 kann individualisiert werden und für andere Schulen als das OHG angepasst werden, auch für andere Schularten. 21 Schüler gehören zur Firma, dazu kommen eine Lehrerin und ein Wirtschaftspate. Unter www.getorganizedbb.de stellt sich das Team im Internet vor, auf Facebook unter www.facebook.com/GetOrganizedBB.

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Zwar keine Homepage hat die Firma „Seifenkiste“ vom GGS, dafür haben die zehn Schüler einen Werbefilm für ihr Produkt gedreht: Seifen. Es gibt sie in verschiedenen Formen und verschiedenen Düften. Nicht unproblematisch war die Beachtung der Hygienevorschriften bei der Herstellung von Seife. Hier hat die Apotheke im Stern-Center Hilfestellung bei der Herstellung eines Prototypen geleistet. Auch wenn es keine Homepage und keine Facebook-Seite gibt, so hat die Firma dennoch eine E-Mail-Adresse: seifenkiste@eclipso.de

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Die zweite Firma des Stiftsgymnasiums nennt sich „Round 2 Drinks“. Angeboten wird ein Erfrischungsgetränk in der Dose, in Kooperation mit einem Hersteller in Österreich. Der Drink mit Zitrusgeschmack soll innerhalb des nächsten Monats in ausgewählten Geschäften wirklich auf den Markt kommen. Die aus sieben Schülern bestehende Firma präsentiert sich mit eigener Homepage www.round2drinks.de und mit einer Facebook-Seite: www.facebook.com/round2drinks.

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Vom Gymnasium Rutesheim kommt die Firma mit dem Namen „BaClaim“, was ein Wortspiel mit der Gepäckrückgabe an Bahnhöfen darstellen soll. Das Produkt indes sind Stofftaschen, bedruckt mit sechs verschiedenen Sprüchen, die anhand einer Umfrage an der Schule ausgewählt worden sind. Unter www.baclaim.de sowie unter www.facebook.com/BeClaim stellen sich die 17 jungen Leute im Internet vor.

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Zu den weiteren Produkten gehören etwa Vogelnistkästen, Kochbücher, verschiedene Taschen, Kapuzenpullis, Schlüsselanhänger, Mäppchen aus recycelten Materialien, schneckenförmige Kopfkissen, Holzvesperbretter oder ein eigenes Modelabel.

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Wie in den Vorjahren wurden auch diesmal Preise verliehen: für den besten Werbespot die Firma „LapLax“ (Gymnasium Karlsbad) und ihre Laptophalterung. Für den schönsten Messestand „PalletDesignsBB (Richard-Wagner-Gymnasium, Baden-Baden) und ihre Möbel aus Paletten sowie Beleuchtungsartikel. Und für die beste Geschäftsidee „Tunes of Blackforest“ (Marta-Schanzenbach-Gymnasium, Gengenbach) für ihren Weinflaschenhalter und Soundbox. (Siehe auch Kommentar auf Seite 7.)

Reges Interesse: 30 Schülerfirmen aus ganz Baden-Württemberg haben sich am Samstag bei der Junior-Messe im Sindelfinger Stern-Center präsentiert. Bilder: Steiner

Soll in den nächsten Wochen auf den Markt kommen: das Getränk der Schülerfirma „Round 2 Drinks“ vom Sindelfinger Stiftsgymnasium.