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„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Darauf basiert auch unser Wohlstand in Baden-Württemberg. Dabei ist Nachhaltigkeit kein Modewort, sondern der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, bei der Zukunftsveranstaltung des Röhm-Verlags gestern Abend im Sindelfinger Hotel Marriott. „Wir müssen die Herausforderungen der Zeit als Chance sehen. Die Digitalisierung greift in alle Bereiche ein. Mich freut es sehr zu hören, dass beim Röhm-Verlag die Weichen frühzeitig in die richtige Richtung gestellt wurden und man sich klar positioniert“, so die Ministerin. SZ/BZ-Verleger Dr. Wolfgang Röhm strich heraus, dass der Wunsch nach lokalen Informationen wächst. „Wir freuen uns auf viele spannende Produkte gemeinsam mit Ihnen“, sagte Dr. Röhm in Richtung der Unternehmer und Geschäftsführer aus dem Kreis Böblingen. SZ/BZ-Verlagsleiter und Chefredakteur Hans-Jörg Zürn zeigte auf, dass der Röhm-Verlag den Weg in die Digitalisierung längst eingeschlagen hat und dabei ist, sich damit weitere tragende Säulen zu schaffen. Das Bild zeigt von links: SZ/BZ-Chefredakteur Jürgen Haar, der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, SZ/BZ-Verleger Dr. Wolfgang Röhm, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sowie SZ/BZ-Verlagsleiter und Chefredakteur Hans-Jörg Zürn. Ausführlicher Bericht folgt. – dk – / Bild: Stampe

Der aus Sindelfingen stammende Peter Martin Thomas, Leiter und Co-Autor der Sinus-Jugendstudie, hatte in einem Referat die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Die SZ/BZ sprach darüber mit Adelheid Schlegel, 46, die seit 2014 Geschäftsführerin und Vorsitzende des Aufsichtsrats des Stadtjugendrings Sindelfingen ist.

Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Erkenntnisse der Sinus-Studie und des Fachtags im Jugendhaus Süd?

Adelheid Schlegel: „Eine der Herausforderungen der Jugendarbeit ist, dass oft nur noch ein bis zwei bestimmte Gruppen von Jugendlichen angesprochen werden. Es ist deshalb wichtig, Wege zu finden, weitere Jugendliche anzusprechen und das Angebotsspektrum für mehrere Gruppen Jugendlicher attraktiv zu machen. Die Jugendlichen haben auch nicht mehr so viel Zeit wie in früheren Generationen. Ihre Zeit wird maßgeblich von der Schule bestimmt. Und sie fangen oft schon relativ jung an Praktika und Ähnliches zu absolvieren, um sie später in ihren Lebenslauf zu packen. Alles ist sehr leistungsorientiert.

Deshalb ist es uns wichtig, etwas von diesem Leistungsdruck von den Jugendlichen zu nehmen und ihnen dementsprechend Zeit und ein Programm zu bieten, das ihnen vor allem Spaß macht. So hat ein Sportverein zum Beispiel seit Neuestem ein Sportangebot, in dem Jugendliche verschiedene Sportarten ausprobieren können – ohne den Druck, besonders gut sein zu müssen. Das ist meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Modell für moderne Jugendarbeit im Verein.“

Wie reagieren Sie auf die zunehmende Digitalisierung?

Adelheid Schlegel: „Auch hier ist es wichtig, den Jugendlichen zur Seite zu stehen. Gerade bei diesem Thema gibt es oft einen großen Unterschied im Wissen der Jugendlichen, welche das Hochladen persönlicher Daten im Netz betrifft. Wir stellen uns dabei die Frage: Wie schafft man es, Jugendliche, dazu zu bringen, darüber nachzudenken, was sie wirklich von sich hochstellen wollen und ihnen die Konsequenzen klar zu machen, die ihr Verhalten im Netz haben kann? Gleichzeitig wollen wir sie aber auch ermuntern und sie dazu befähigen, die sozialen Medien richtig und kreativ zu nutzen. So hatten wir zum Beispiel eine Online-Umfrage von Jugendlichen entworfen, in der es um die Gestaltung des Jugendcafés ging.“

Ging es beim Fachtag auch um das Thema Demokratie?

Adelheid Schlegel: „Vielfalt und Extremismus sind wichtige Themen und wir arbeiten in der Jugendarbeit auf der Grundlage klarer demokratischer Werte. Wir akzeptieren Jugendliche so wie sie sind, aber bei Äußerungen, die menschenfeindlich gegen bestimmte Gruppen sind, sind wir aufgefordert, auch klar Position zu beziehen und auch Reibungspositionen in der Auseinandersetzung zu bieten. Wir versuchen deshalb in der Praxis eine gute Balance zwischen Akzeptanz und Intervention zu finden.“

Haben Sie selbst Veränderungen im Verhalten und Sozialverhalten der Jugendlichen bemerkt, seit Sie in dem Bereich tätig sind?

Adelheid Schlegel: „Ein wesentlicher Unterschied zu früher ist, dass die Jugendlichen nicht mehr so stark das Bedürfnis verspüren, sich von ihren Eltern und Erwachsenen abzugrenzen. Das liegt zum einen daran, dass die Welt in vielen Bereichen sehr viel offener geworden ist. Zum anderen gibt es auch viel mehr Subkulturen unter den Jugendlichen als früher. Früher haben sich die Jugendlichen höchstens in zwei bis drei verschiedene Gruppen unterteilt. Auch in ihrer Freizeit reicht es den Jugendlichen oft schon klassische Mainstream-Events zu besuchen, die nicht selten an alle Altersgruppen der Bevölkerung gerichtet sind. So ist zum Beispiel das Sindelfinger Straßenfest bei den Jugendlichen immer wieder sehr beliebt. Auch die ganze Wasenkultur, also auch, dass man im Dirndl dorthin geht, hat es früher so nicht gegeben.“

Jugendliche brauchen ihre Freiräume

Welche Konsequenzen ziehen Sie in der Jugendarbeit daraus?

Adelheid Schlegel: „Die Jugendlichen brauchen nach wie vor ihre Freiräume, um sich zu entfalten, ihren Interessen nachzugehen und ihre Persönlichkeit zu entwickeln – ganz ohne Leistungsdruck. Deshalb ist es uns nach wie vor wichtig, den Jugendlichen diesen Freiraum auch zu geben und ihnen dabei zu helfen sich selber zu erproben, Sachen auszuprobieren und sich zu entfalten, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden können.“

Peter Martin Thomas hat davon gesprochen, dass Jugendliche oft nicht mehr bereit sind, in andere Städte zu ziehen für einen Job. Was sagen Sie dazu?

Adelheid Schlegel: „Ich war sehr überrascht von dieser Entwicklung. Allerdings hat sich die Jugendphase stark nach hinten verlängert. Genauer gesagt: Es gibt Jugendliche, die schon mit 20 anfangen zu arbeiten, auf der anderen Seite stehen junge Menschen, die erst mit Mitte 30 richtig in ihren Job einsteigen können. Vielen fehlt die Grundlage zur Verselbstständigung, weil sie nicht genug verdienen oder es einfach praktischer ist, bei den Eltern wohnen zu bleiben. Der Rückhalt der Familie ist vielen sehr wichtig geworden, als eine Art Sicherheitsnetz. Gerade weil die Welt immer instabiler und unsicherer erscheint, ist es den Jugendlichen wichtig, wenigstens im Privatleben eine gewisse Sicherheit zu haben.“

Wie würden Sie Ihren Grundsatz für die Jugendarbeit formulieren?

Adelheid Schlegel: „Es ist wichtig, die Jugend als eigene Lebensphase zu behandeln, Jugendlichen auch weiterhin Jugend zu ermöglichen! Jugendliche brauchen die Jugendphase, um sich selbst zu finden und später auch als eigenständige Persönlichkeit Verantwortung übernehmen zu können, und wir möchten ihnen diese Zeit geben.“

Adelheid Schlegel und Peter Martin Thomas haben im Jugendhaus Süd die Ergebnisse der Sinus-Jugendstudie präsentiert. Bild: Hornik

Wenn sie ihr Theaterstück „It’s my fault“, zu Deutsch „Ich bin schuld“, auf die Bühne bringen, schlüpfen Julia Rose Atkinson, Henry Block, Deon Custard, Abigail Garber, Katie Kramer, Sandy Nguyen, Noa Rosenberg und Thomas Wiggin unter der Regie von Alan Schneider in keine Rollen. Stattdessen spielen sie sich selbst und erzählen in 24 zweiminütigen Szenen von ganz normalen Teenager-Nöten und -Freuden.

Ob Unsicherheit beim Schreiben von SMS, Stigmatisierung der Menstruation, stumpfe Routine beim Vorbereiten von Klassenarbeiten oder Einblicke in die Tatsache, wie die Albträume der Kindheit das Selbstbild als Teenager weiter prägen: Hautnah und authentisch lassen die acht Darsteller im Alter von 16 und 17 Jahren den Zuschauer an sich heranrücken, bisweilen bis an die Schmerzgrenze.

„Neo-Futurist“ nennt sich das Konzept, bei dem sich die Darsteller selbst auf die Bühne bringen. „Diese Form des Theaters ist in den 80er Jahren in Chicago entstanden“, erzählt Lehrer und Regisseur Alan Schneider: „Sie ist beeinflusst von den italienischen Futuristen. Neo-Futurismus geht davon aus, dass das herkömmliche Theater nicht authentisch genug ist.“ Und genau dies habe ihn daran gereizt, erläutert Alan Schneider sein didaktisches Konzept hinter der Produktion: „In den USA bekommen Teenager ständig gesagt, wer sie sein sollen.“ Er habe den Spieß einmal umdrehen wollen und seine Schüler ihre eigenen Wahrheiten auf die Bühne bringen lassen wollen, so Alan Schneider.

Ein radikales Konzept, das in dieser Form eher ungewöhnlich ist für die USA. „Die Latin School of Chicago war die einzige Schule, an der wir unser Stück ‘One Flew Over the Cuckoo’s Nest’ unzensiert spielen konnten“, sagt Tobias Walldorf. Im Herbst letzten Jahres präsentierte die English Drama Group des GGS ihre Produktion bei einer kleinen Tour durch die USA an fünf verschiedenen Schulen. „Normalerweise wird dort an den Schulen wesentlich traditioneller und konservativer Theater gespielt als bei uns“, sagt die gebürtige US-Amerikanerin Krista Eichler. Deswegen flogen an vier von fünf Schulen alle Schimpfwörter aus der Inszenierung – nur an der Latin School of Chicago nicht.

Bereits zweimal präsentierte die English Drama Group Produktionen in den USA – 2014 und 2016. Für 2018 ist die nächste Tour geplant. „Wir hoffen, dass wir mit der Latin School of Chicago eine dauerhafte Partnerschaft etablieren können“, sagt Krista Eichler: „Die Vermittlung interkultureller Kompetenz ist uns wichtig.“

Für die Latin School of Chicago wäre dies nach einer Schule in Berlin die zweite deutsche Partnerschule. „Kooperationen mit Schulen im Ausland sind ein wichtiger Teil unseres pädagogischen Konzepts“, erzählt die Lehrerin Ingrid Dorer Fitzpatrick: „Dadurch vermitteln wir Geschichte und Kultur anderer Länder.“ Diese Kooperationen der Latin School of Chicago sind kein Selbstzweck: „Es handelt sich um Erweiterungen von Programmen, die an unserer Schule gelehrt werden“, so Fitzpatrick.

Schüler der Latin School of Chicago waren mit einem Theaterstück am Sindelfinger Goldberg-Gymnasium zu Gast. Bild: Staber

Sollte bei den Bauarbeiten eine Bombe gefunden werden, werden Behörden und der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg informiert (KMD). Die Experten vom KMD legen dann Evakuierungszonen fest. Für Sindelfingen sind derzeit zwei Zonen geplant – in 300 und in 500 Meter Entfernung vom Standort der Bombe. Dies betrifft das Gebiet zwischen Hanns-Martin-Schleyer- und Bahnhofstraße, Marktplatz, Floschenstadion und Calwer Bogen.

. In welchem Zeitraum kann es zu Evakuierungen kommen? Nach Angaben der Stadt und der Daimler AG besteht zwischen dem 21. und 31. März „eine erhöhte Wahrscheinlichkeit“, dass auf der Baustelle Bomben gefunden werden. Danach sind bis Mai weitere Erdarbeiten geplant. In dieser Phase wird die Wahrscheinlichkeit laut den Experten des KMD „als geringer eingestuft“, weitere Bombenfunde sind aber nicht auszuschließen“.

. Wie läuft die Evakuierung ab? Im Falle einer Evakuierung werden die Anwohner im betroffenen Gebiet von Einsatzkräften informiert. Außerdem informiert die Stadt über das Internet (siehe auch Info). Im Glaspalast wird eine Notunterkunft eingerichtet, die barrierefrei zu erreichen ist. Hier wird man auch mit Essen und Trinken versorgt. Von fünf Haltestellen aus fahren Sonderbusse zum Glaspalast.

. Was muss man vor einer Evakuierung beachten, und was muss man mitnehmen? Man sollte nur Dinge mitnehmen, die man dringend benötigt. Wie Ausweispapiere, Dokumente, Säuglings- oder Spezialnahrung. Bevor man das Haus oder die Wohnung verlässt, sollte man sich vergewissern, dass Elektro- und Gasgeräte, wie Bügeleisen oder der Herd, ausgeschaltet und alle Wasserhähne geschlossen sind. Haustiere dürfen mitgenommen werden.

. Wohin werden eventuell Kindergarten-Kinder evakuiert? Im Evakuierungsgebiet II liegen die vier Kindertagesstätten Bahnhofstraße, Brunnenwiesestraße 12 + 14 sowie die Villa Wittmann. Für den Fall, dass während der Öffnungszeiten der Kindertagesstätten eine Evakuierung notwendig wird, haben die Stadtverwaltung und die Kita-Leitungen einen Plan entwickelt.

Nach diesem Plan werden die Kinder mit einem eigenen Bus zu benachbarten Kitas gebracht, die außerhalb des Evakuierungsgebiets liegen. Sie werden dabei von ihren jeweils vertrauten, pädagogischen Fachkräften begleitet und betreut. Die Eltern werden entsprechend informiert.

. Wie lange dauert eine Evakuierung? Die Entschärfung einer Bombe hängt von Typ, Größe und Zustand des Kampfmittels ab. Zuletzt dauerten die Entschärfungen in Sindelfingen und Böblingen zwischen eineinhalb und etwa zwei Stunden. Nach der Entschärfung des Blindgängers werden die Anwohner informiert und können dann wieder zurück in ihre Wohnungen.

Info

Informationen gibt es im Internet unter www.sindelfingen.de (Anwohnerinformationen) und unter der Sondertelefonnummer 07031/95 40 750. Aktuelle Informationen gibt es außerdem über die kostenfreie Informations-App KatWarn und auf der Facebook-Seite der Stadt Sindelfingen: www.facebook.com/sindelfingen.de

Nach den beiden Bombenfunden im Februar richtete die Stadt in der Turnhalle Gartenstraße eine Sammelstelle ein. Für mögliche Evakuierungen ist jetzt der Glaspalast als Notunterkunft vorgesehen. Bild: SMDG/Dettenmeyer

1970 eröffnete Walburga Stach ihr Blumenhaus in Sindelfingen. Von der Leidenschaft der Mutter angesteckt, absolvierte Brigitte Ebner eine Floristik-Lehre und schloss ihre Ausbildung auf der Meisterschule ab. Im Jahr 2000 übernahm sie schließlich den Laden von ihrer Mutter. „Es war für mich immer klar, dass ich diesen Beruf ausüben möchte“, so Ebner. „Blumen sind meine große Liebe, das kann ich durch meinen Beruf den ganzen Tag im Laden ausleben.“ In ihrem Blumenhaus bietet sie neben jahreszeitlich wechselnden Schnittblumen wie Tulpen, Narzissen, Anemonen oder Bouvardien auch verschiedene Pflanzen von regionalen Gärtnereien an. Die Frage nach der Lieblingsblume kann die Floristmeisterin nicht beantworten. „Ich liebe alle meine Blumen“, so Brigitte Ebner. Allerdings schlägt ihr Herz für besondere Blumen wie Christrosen oder Schachbrettblumen und für alle kleinen Blüten.

„Jede Farbe und jede Blume hat eine bestimmte Bedeutung“, erklärt die Floristmeisterin, die sich eine Zeit lang mit der Sprache der Blumen beschäftigte. In Deutschland etwa wurden ab der Epoche des Rokoko mit Blumen Botschaften an den Liebsten versendet. Neben der Farbe und der Blüte, hatten auch die Anzahl und die Kombination der verschiedenen Blüten eine besondere Bedeutung. So steht etwa das Vergissmeinnicht für die Treue, die weiße Lilie für die Reinheit Marias oder das verschenkte blaue Veilchen für die Bitte um Geduld. „Heute weiß allerdings kaum einer noch die genaue Bedeutung der verschiedenen Blumen.“ „Die Blumensträuße werden nach Gefallen und dem Herzen zusammengestellt.“ So ist kein Strauß wie der andere, sondern mit unendlich vielen Möglichkeiten auf den Empfänger abgestimmt.

An Tagen wie dem Valentinstag, dem Muttertag oder auch im Advent, sind Blumen als Geschenk sehr beliebt. Während am Valentinstag eine langstielige, rote Rose das Herz der Angebeteten höher schlagen lässt, sind am Muttertag eher Sträuße beliebt. „Wir verkaufen Emotionen, und unsere Blumen können das Herz der Menschen berühren“, sagt Ebner. „Blumen können jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“

Wenn allerdings ein Mann ihren Laden betritt und einen schnellen Strauß zum Mitnehmen möchte, klingeln bei der Ladeninhaberin mittlerweile die Alarmglocken. Denn nicht selten stellte es sich nach ein paar gezielten Fragen heraus, dass der Strauß nicht etwa als Geschenk in letzter Minute gedacht war, sondern für die standesamtliche Hochzeit gebraucht wurde. „Die Standesamt-Sträuße werden kürzer gebunden als normale Sträuße. Die Braut muss ihn bequem halten können“, so Ebner.

Wenn es um den Tag der großen Liebe geht, sind Blumen ein Muss für die Floristmeisterin. Neben der Dekoration der Hochzeits-Location, der Kirche und des Autos stattet das Team vom Blumenhaus Stach auch die Trauzeugen, den Bräutigam und die Braut mit frischen Blumenkreationen aus. „Der Brautstrauß ist das wichtigste Accessoire einer Braut“, so Ebner. Egal ob klassisch runde Sträuße, elegante Wasserfall-Kreationen oder ausgefallene Formen wie Regenschirme oder Blumen-Taschen – kein Wunsch ist der Floristmeisterin zu speziell. „Die Techniken sind genial geworden“, sagt Ebner. Doch trotz imposanter Kreationen sei der klassische, runde Brautstrauß nach wie vor am beliebtesten.

„Zurzeit geht der Trend in Sachen Brautstrauß in Richtung Vintage-Stil“, erklärt Ebner. „Die Sträuße sind kleinteilig und fein im Farbton zusammengestellt und mit einem Spitzenband abgewickelt.“ Natürlich durften bei ihrer eigenen standesamtlichen Hochzeit frische Blumen nicht fehlen. „Ich hatte einen abfließenden Strauß mit verschiedenen Farben und kleinblütigen Blumen“, erinnert sich Ebner. Außerdem trug sie an ihrem großen Tag einen Hut mit Blumenschmuck. Auch ihr Mann wurde mit einem langen Blumen-Anstecker von der Schulter bis zur Brust ausgestattet. „Ich habe zu ihm gesagt, dass er eine Floristin heiratet, da muss er mit viel Blumenschmuck am Hochzeitstag rechnen.“

Mitmachen und gewinnen

Machen Sie mit bei der Aktion „Meine große Liebe“ von SZ/BZ und Stern-Center. Der Hauptpreis ist eine Fahrt mit einem Range Rover Evoque Cabriolet zum Vier-Sterne-Wellness- und Vital-Hotel Böhmhof in Bodenmais für zwei Personen und zwei Nächte inklusive Frühstück. Schicken Sie bis 31. März das Foto Ihrer großen Liebe – ob Mensch, Tier oder Hobby – mit ein paar Zeilen per E-Mail an grosse-liebe@szbz.de. Am 31. März startet die Online-Abstimmung. Zur Aktion gibt es das Herzblatt-Abo. Teilen Sie einfach die SZ/BZ sechs Wochen lang mit einem lieben Menschen. Näheres unter leserservice@szbz.de oder Telefon 0 70 31/862 252.

Sag es mit Blumen: Brigitte Ebner vom Blumenhaus Stach Bild: Schütz