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Acht Meter tiefe Tonablagerungen sind für den desolaten Zustand der Käsbrünnlestraße verantwortlich, wie der Leiter der Abteilung für Straßen- und Brückenbau, Horst Färber, erläutert. Diese Tonablagerungen machen der in einer Schwippe-Aue gelegenen Straße vor allem in trockenen Jahren zu schaffen – so auch in diesem Jahr.

„Es kommt zu erheblichen Setzungen der Ablagerungen, was die Straße beschädigt“, so Horst Färber. Seit dem 15. November ist die Käsbrünnlestraße deswegen für Lastwagen gesperrt, für Autos gilt Tempo 10 (die SZ/BZ berichtete).

Zwei Varianten sollen untersucht werden: die Generalsanierung der Straßenfläche, der Dohle und des Geh- und Radwegs in bestehender Breite. Und der Rückbau der Straße zwischen den Daimlertoren 8 und 12 bei Sanierung der Dohle und mit einem Neubau eines Geh- und Radwegs – zudem soll bei dieser Variante die Schwippe im westlichen Abschnitt renaturiert werden. Knapp 60 000 Euro wird diese Machbarkeitsstudie kosten.

Untersucht werden soll außerdem, mit welchen kurzfristigen Maßnahmen die Käsbrünnlestraße so weit verbessert werden kann, dass Radfahrer problemlos und Autofahrer zumindest mit Tempo 30 hier fahren können.

„Es wird keine finanzielle Beteiligung von Daimler geben“, stellt Baubürgermeisterin Corinna Clemens klar: „Auch hat die Firma kein Interesse daran, die Käsbrünnlestraße zu kaufen und ihrem Werksgelände zuzuordnen.“ Entsprechende Gespräche habe es gegeben, so Clemens.

Dass die Kosten also beim Steuerzahler hängen bleiben, stößt einigen Stadträten bitter auf. „Braucht man die Käsbrünnlestraße überhaupt noch?“, fragen Ingrid Balzer (Freie Wähler) und Walter Arnold (CDU). Genau dies solle zuerst untersucht werden, bevor eine Kostenschätzung in Auftrag gegeben werde, fordert Helmut Hofmann (Grüne).

Keinen Zweifel daran, dass die Käsbrünnlestraße gebraucht werde, hat Georg Schindler (CDU): „Sonst gibt es auf den Umgehungsstraßen Stau.“ Dass die Käsbrünnlestraße vor allem als Radwegverbindung noch gebraucht werde, betont Andreas Schneider-Dölker (SPD).

Man müsse beides untersuchen, um handlungsfähig zu sein, sagt Corinna Clemens: „sowohl die Frage, ob die Straße gebraucht werde als auch die Kosten einer Wiederherstellung.“ Dass die Käsbrünnlestraße komplett dicht gemacht werden könne, bezweifelt die Baubürgermeisterin. Denn parallel zur Autobahn werde es für Unterhaltungsarbeiten immer einen Weg geben müssen, so Clemens.

Wegen des schlechten Zustandes der Käsbrünnlestraße dürfen Autofahrer hier nur noch Tempo 10 fahren. Bild: Reichert/A

Beim Sindelfinger Unternehmertreff in der vergangenen Woche gab Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer einen Fingerzeig darauf, wie man im Rathaus eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre bewältigen will: Dem OB wäre es am liebsten, wenn während der Bauarbeiten der Deckel auf der Tiefgarage drauf bleiben würde, damit auch künftig Wochenmarkt und Feste ihren Platz haben, und Kunden und Anwohner möglichst problemlos Geschäfte und Wohnungen erreichen können.

Dieses Wunschdenken sehen Ingenieure und Statiker eher kritisch. Dass die Sanierung oder ein Teilneubau in Abschnitten möglich ist, damit können die Experten mitgehen. Dass das Marktleben und der Alltag auf und rund um den Marktplatz aber so weitergehen wie gewohnt, gilt als „unrealistisch“.

Neben dem Leben auf dem Marktplatz und der Erreichbarkeit von Häusern und Geschäften ist der Wegfall von Parkplätzen unter dem Marktplatz das gravierendste Problem. Im Technischen Ausschuss des Gemeinderats sollen heute Nachmittag deshalb erste Weichen gestellt werden. Unter dem Stichwort „Vorbereitung der Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage“ plant die Stadtverwaltung den Rückbau des ehemaligen Volksbank-Gebäudes. Das durch den Abriss des Bankgebäudes frei werdende Areal an der kleinen Mercedes- und Gartenstraße könnte eine Ersatzfläche für den Wochenmarkt sein. Und auf dem angrenzenden Post-Areal ist ein Interims-Parkhaus denkbar.

Im Gemeinderat ist man sich einig, dass die Sanierung der Tiefgarage unumgänglich ist, die Auswirkungen aber so klein wie möglich gehalten werden müssen. „Die Sanierung der Tiefgarage – was bedeutet dies für den Verkehr, für das Parken, für das Leben in der Innenstadt?“, fragt Andreas Schneider-Dölker, der Fraktionsvorsitzende der SPD, in seiner Rede zum Haushalt 2018/2019.

Die Sozialdemokraten begrüßen die Überlegungen, mit dem Abbruch des Post-Areals, inklusive Volksbank, Flächen zu schaffen, die ein Provisorium für den Marktplatz während der Bauzeit darstellen können. Ein Vorschlag der SPD-Fraktion ist die Prüfung, „ob für die mehrjährige Bauzeit ein Interims-Parkhaus, zum Beispiel auf dem Floschen-Parkplatz, eine Entlastung des Parkdrucks in der Innenstadt bewirken könnte“.

Auch die CDU sieht in der Sanierung der Tiefgarage eine „Riesenherausforderung“, sowohl finanziell wie auch logistisch. „Es bewegt uns und viele Bürger, wo Ersatzparkflächen vorhanden sind und wo der Wochenmarkt stattfindet“, so der Fraktionsvorsitzende Walter Arnold. Für die Grünen hat ihr Fraktionssprecher Hans Grau das Thema kurz und knapp auf den Punkt gebracht: „Sanierung der Tiefgarage: richtig oder gar nicht – wobei ‚gar nicht‘ keine Option ist.“

Aus Sicht der Freien Wähler ist die Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage die schwierigste Aufgabe der kommenden Jahre. „Dazu gibt es gibt keine brauchbare Alternative“, so Ingrid Balzer. „Der Marktplatz mit der Tiefgarage ist das Zentrum der Stadt. Oberirdische Parkplätze in der Innenstadt sind rar und mittlerweile zu einem ständigen Ärgernis für unsere Mitbürger geworden. Wir erwarten, dass hier schnellstens, das heißt, nicht erst übermorgen, damit begonnen wird, Ausweichparkplätze für die Zeit der Schließung der Marktplatz-Tiefgarage auszuweisen“, sagte die Fraktionsvorsitzende in ihrer Haushaltsrede.

In Frage kommen aus Sicht der Freien Wähler sowohl das Post-Areal als auch die ehemalige Volksbank. „Parallel dazu muss die bauliche und technische Machbarkeit zügig vorangetrieben werden. Wir erwarten entsprechende Vorschläge. Über Alternativen nachzudenken und vorzuschlagen ist nicht verboten“, so Ingrid Balzer.

Auch für die Linke im Gemeinderat ist klar, dass jetzt aufs Tempo gedrückt werden muss. „Es war seit Langem klar, dass die Tiefgarage am Marktplatz saniert werden muss. Je länger die notwendige Sanierung verschleppt wird, umso teurer wird sie. Viel schlimmer als der nachfolgenden Generation Schulden zu hinterlassen, ist es, ihnen eine kaputte Infrastruktur zu übergeben“, sagt Fraktionssprecher Richard Pitterle.

Die Stadtverwaltung hat im Sommer dieses Jahres das Sindelfinger Ingenieurbüro Mayer-Vorfelder und Dinkelacker mit einem Gutachten für die Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage beauftragt. Das Gutachten soll im ersten Quartal 2018 vorliegen. Auf Grundlage dieser Untersuchung wird die Entscheidung über das Sanierungskonzept fallen.

Die leidvolle Geschichte der Tiefgarage unter dem Marktplatz hat aus Sicht des Sindelfinger Ingenieurs und früheren SPD-Stadtrats Dr. Ulrich Völter schon mit dem Baubeschluss begonnen.

In einem Leserbrief an die SZ/BZ im März 2016 schrieb Dr. Völter, der mit seinem Ingenieurbüro Intermetric für Vermessung, Geotechnik und Geoinformatik in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen feierte, unter anderem: „Den früheren Rathaus-, heutigen Marktplatz vom Autoverkehr zu befreien, war 1979/1980 richtig. Ebenso richtig war es, unter dem Marktplatz eine zweigeschossige Tiefgarage herzustellen. Vollkommen falsch war es aber, diesen zwei Tiefgaragen-Geschossen ein drittes, noch dazu im Grundwasser hinzufügen.“

Diese Befürchtungen haben sich bereits wenige Jahre nach der Einweihung der Tiefgarage als richtig erwiesen. Mit Beschichtungen der Parkflächen im ersten und zweiten Untergeschoss hat die Liste der Sanierungsmaßnahmen in der Marktplatz-Tiefgarage im Jahr 1986 begonnen. Bereits ein Jahr später mussten im dritten UG Risse wegen Wassereintritt verpresst werden. Dem Umbau der Spindel am unteren Marktplatz im Jahr 2004 und gleichzeitigen Sanierungsmaßnahmen folgte zwei Jahre später die Abdichtung der Bauwerksfuge an der Einfahrt an der Vaihinger Straße.

Die zahlreichen Sanierungen haben das Hauptproblem der Tiefgarage aber nie lösen können. Hinzu kommt, dass die Autos von heute schwerer sind als vor 30 Jahren und damit die Belastungen auf das Bauwerk größer geworden sind.

Wie es um die Marktplatz-Tiefgarage bestellt ist, sieht man nicht nur an Schäden an Wänden und Decken, sondern auch an den massiven Stützen aus Holz, die das Bauwerk schon seit geraumer Zeit sichern.

Wie immer das Gutachten für die Sanierung ausfällt, Alt-Stadtrat Ulrich Völter hat im letzten Jahr vorgeschlagen: „Verfüllt das dritte Untergeschoss fachgerecht und verpflichtet all jene, die seinerzeit den Bau des dritten Untergeschosses empfohlen, beziehungsweise mit Ja gestimmt haben, zu einer achttägigen, kostenfreien Mithilfe bei der Verfüllung.“

Der Bau der Marktplatz-Tiefgarage Anfang der 1980er Jahre hatte gravierende Auswirkungen auf die Innenstadt. Bilder: Stampe

Draußen ist es dunkel. Einige Lichtkegel der umherfahrenden Autos erhellen kurz die Umgebung. Doch im Gemeindehaus der Christuskirche in Sindelfingen brennt noch Licht. Gesang und Klavierspiel erfüllen den Eingangsbereich mit Musik. Hier probt der Chor New Joyce mit seinem Dirigenten Guido Löflad. „Eins, zwo, drei und …“, gibt Guido Löflad den Einsatz. Er begleitet den Chor nicht nur am Klavier, sondern klopft mit dem linken Fuß den Rhythmus und schnipst zur Hilfestellung in den Pausen. Klatschend steigen die verschiedenen Stimmgruppen ein. Passend zur beginnenden Adventszeit stehen einige Weihnachtslieder auf dem Probenplan.

Guido Löflad ist sonst stellvertretender musikalischer Leiter bei der Produktion „Mary Poppins“ am Apollo-Theater in Stuttgart. Auch bei Musicals wie „Tarzan“ oder „Tanz der Vampire“ wirkte er als Pianist und Dirigent mit. „Er ist der einzige Profi unter uns“, so New Joyce-Vorstand Jens Reiter. Besonderen Wert legt der Chorleiter auf das auswendige Singen. „Das ist bei rund 20 Titel pro Konzert schon eine Herausforderung, aber erst so kann eine musikalische Entwicklung stattfinden“, so Jens Reiter.

Außerhalb der Weihnachtszeit bewegt sich das Repertoire des Chors hauptsächlich zwischen Gospel, Pop, Rock und Musical. „Das Besondere an diesem Chor ist, dass wir nicht ganz speziell nur einem Genre zugewandt sind, sondern offen für neue Ideen sind und uns keine Grenzen setzten“, sagt Chorleiter Guido Löflad. „Wir versuchen jedes Jahr einen Schwerpunkt zu legen, sodass für jeden immer wieder etwas dabei ist.“ Im Jahr gibt der Chor in der Regel drei größere Konzerte, daneben ist der Chor auch in Gottesdiensten oder auf Hochzeiten zu finden. „Unser Terminkalender ist gut gefüllt“, sagt Jens Reiter.

Die Zahl von rund dreißig Sängern bleibt auch mit den verschiedenen Genre-Ausrichtungen der Konzerte konstant. Denn über das Musikalische hinaus haben die Sänger eine gute Gemeinschaft. So wird oft im Anschluss an die Proben noch gemeinsam Pizza gegessen, einmal im Monat finden gemütliche Treffen statt. Ebenfalls gibt es einmal im Jahr ein gemeinsames Probenwochenende. „An New Joyce gefällt mir das Niveau der Sänger, die tollen Arrangements und die Menschen, das passt einfach zusammen“, sagt Ralf Brauchler, der seit sieben Jahren bei New Joyce im Tenor singt. Dem schließt sich auch Edith Hoffmann an: „Mir gefällt vor allem die Stimmung im Chor, und dass wir Spaß am Singen haben. Auch wenn einem ein Lied manchmal nicht von Anfang an gefällt, entwickelt sich oft genau dieses zum absoluten Lieblingslied.“

Doch wie bei vielen anderen Chören bereitet die Besetzung der Männerstimmen auch den Verantwortlichen von New Joyce einige Sorgen. „Die Nachfrage bei den Frauenstimmen ist groß, doch für einen ausgewogenen Chor bräuchten wir vor allem tiefe Männerstimmen“, sagt Vorstand Jens Reiter, der selbst den Chor im Bass verstärkt.

Info

Der Chor New Joyce probt dienstags von 20 bis 22 Uhr im Gemeindehaus der Christuskirche in Sindelfingen. Wer Interesse am Mitsingen hat, der kann unter info@newjoyce.de einen Termin zum Schnuppern vereinbaren. Vor allem tiefe Männerstimmen, aber auch Tenöre sind dringend gesucht. Sein nächstes Konzert hat der Chor am Sonntag, 10. Dezember um 10.15 Uhr beim Adventsgottesdienst in der Christuskirche in Sindelfingen. Weitere Infos unter www.newjoyce.de im Internet.

Chorleiter Guido Löflad und sein Sindelfinger Chor „New Joyce“. Bild: Groß

„Sindelfingen zeigt sich sehr dynamisch. Es wird investiert“, konstatierte der OB: „Das Flugfeld zu entwickeln, war eine unserer besten Entscheidungen.“ Dort gehen die freien Grundstücke freilich zur Neige, vor allem auf Markung Sindelfingen.

„Wir wollen unseren Unternehmen immer wieder Entwicklungsmöglichkeiten bieten“, versprach Vöhringer. Derzeit untersuche die städtische Wirtschaftsförderung, welche Optionen es für neue Gewerbegebiete gebe.

Im Gespräch mit der SZ/BZ räumte er ein, sein Favorit sei eine etwa zehn Hektar große Fläche im Anschluss an das Daimler-Gelände in Richtung Dagersheim.

Generell, so der OB, „unterstützen wir Unternehmen bei der Erweiterung“. Auch Breuninger, denn die Konkurrenz zum stationären Handel befinde sich im Internet. Zum Prozess um die Rücknahme des Bauvorbescheids für das Kaufhaus (die SZ/BZ berichtete mehrfach) habe die Stadt „formal verloren, aber inhaltlich gewonnen“. Der Richterspruch sei eine gute Entscheidung für den Standort Sindelfingen. Die geplante Erweiterung des Breuningerlands sei ein Beitrag dazu, dass nicht alle Kaufkraft nach Stuttgart fließe.

„Gleichzeitig“, versprach der OB in seiner Rede, „setzen wir uns für eine attraktive Innenstadt ein.“ Um die Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage werde man nicht herumkommen. Derzeit liefen dazu noch die Untersuchungen der Fachleute, doch wäre es ihm am liebsten, wenn während der Arbeiten der Deckel drauf bleiben könnte.

Rund um die Baustelle wolle die Stadt Aktivitäten entwickeln. Eine davon seien verkaufsoffene Sonntage, die für die Belebung der Innenstadt nun mal wichtig seien.

Seine Ankündigung dazu: „Wir werden 2018 wieder verkaufsoffene Sonntage durchführen.“ Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim (VGH) hat jüngst entschieden, dass die verkaufsoffenen Sonntage in Sindelfingen im Jahr 2016 nicht rechtmäßig gewesen seien (die SZ/BZ berichtete).

Das VGH-Urteil habe ihn nicht überrascht, sagte Vöhringer. Das Kernproblem sei, dass die Kriterien nicht exakt definiert seien, was denn nun eine angemessene Veranstaltung für einen verkaufsoffenen Sonntag sei. Die Stadt werde die Anlässe jedoch stärken. Nach Informationen der SZ/BZ soll ein verkaufsoffener Sonntag beim traditionellen Pferdeumzug stattfinden, der wieder für das kommende Jahr geplant wird. Bei dieser Veranstaltung sei ein verkaufsoffener Sonntag als Begleitprogramm gerechtfertigt.

Zur weiteren Innenstadtentwicklung sagte der OB, dass man im Rathaus darüber nachdenke, die Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage und die Neubebauung des Post-Areals parallel anzupacken. „Wir wollen einen Mitarbeiter einstellen, der wie ein Projektentwickler für Immobilien zuständig ist, die für die Innenstadt-Entwicklung relevant sind.“

Offen sei noch, ob es sich dabei um eine befristete oder um eine dauerhafte Anstellung handeln solle.

Über den Vortrag „Führung – auf was es ankommen wird“ des HP-Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg Menno Harms wird die SZ/BZ noch berichten.

SZ/BZ-Redakteur Karlheinz Reichert berichtet seit vielen Jahren über Wirtschaftsthemen.

OB Dr. Bernd Vöhringer kündigt im Schauwerk Neuerungen an. Bild: Reichert

Solche Bilder von der Sindelfinger Innenstadt soll es auch künftig geben. Das Foto entstand beim verkaufsoffenen Sonntag Anfang August 2017. Bild: Nüßle/A

Alte Sindelfinger kennen den Goldbachsee als Eisweiher: Hier holte die Brauerei Schlanderer einst Eis zum Kühlen des Gerstensafts. Der früheren Brauerei wegen heißt der See bei manchen auch schlicht Schlanderersee. Wie auch immer man ihn nennt, der See wurde im Zuge seiner Sanierung in den letzten Wochen nach dem Ablassen und Austrocknen vom Schlamm befreit. Den Auftrag dafür hatte der Gemeinderat an die Sindelfinger Firma Karl Walker vergeben. Mit drei Baggern und drei Kipplastern wurde der Schlamm abgegraben und dann teils direkt zur Erddeponie nach Ehningen gefahren, zum Teil am Landfahrerplatz an der Leibnizstraße zwischengelagert (die SZ/BZ berichtete). Walker-Baustellenleiter Eik Lupmann, ein passionierter Hobbyfotograf, hat die Baggerarbeiten am Eisweiher in einem beeindruckenden Zeitraffer-Film festgehalten. Zu sehen sind die mit einer stationären Kamera aufgenommenen Bilder im Internet auf bbheute.de im Bereich Multimedia. – tim –/Bild: Heiden/A