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Den Titel des Musicals will die Pressestelle der Stadt noch nicht verraten. Die Akteure rund um das Musical sind hingegen gut bekannt: Idee und Konzept stammen von Siegfried Barth (links, Bild: z) und Fabian Krause, die Komposition von Oliver Palotai (rechts) und Adrian Werum. Oliver Palotai spielte bei der Biennale 2015 live seine Kompositionen zum Theaterstück „Der Sindelfinger Jedermann“, Adrian Werum hat für die Bürgerstiftung das Musical „Sinfonie unseres Lebens“ komponiert und Anfang Oktober in der Stadthalle aufgeführt.

Buch und Songtexte stammen von Jørn Precht, Film- und Drehbuchautor sowie Professor für Dramaturgie an der Hochschule der Medien Stuttgart, die Choreografie gestaltet Tanja Gaiser, Leiterin des Fachbereichs Tanzpädagogik an der Musik- und Kunstschule Böblingen. Regie und Dramaturgie führt Siegfried Barth (die SZ/BZ berichtete), der Begründer der Sim-TV-Kinderfilmakademie und Medienbeauftragte der Stadt Sindelfingen. Fabian Krause übernimmt außerdem die technische, Oliver Palotai die musikalische Leitung.

Das Musical handelt von den kleinen und großen Dramen, Irrungen und Wirrungen rund um eine etablierte Musikrevue, die in Sindelfingen aufgezeichnet wird. „Das Musical erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die aus ihrer elterlichen Umgebung ausbricht und im Laufe des Stückes über sich hinauswächst. Eine moderne Geschichte mit tollen Wendungen und sensationeller Musik“, sagt Siegfried Barth. Fabian Krause, der 2013 zum 750-jährigen Stadtjubiläums Sindelfingens die Silvester-Lichtschau am Rathaus organisierte sowie die Technik bei der Multimedia-Schau „Sindolfs Traum“ betreute, ergänzt: „Wir zeigen eine TV-Produktion und kehren alles, was sich hinter den Kulissen befindet, wieder auf die Bühne.“

Die Castings für das Jugend-und-Pop-Musical 2017 finden vom 9. bis 11. Dezember im Odeon der Musikschule Sindelfingen (SMTT) an der Wolboldstraße statt. Mindestalter ist 14 Jahre. Obwohl es sich um ein Jugend-Musical handelt, sind ausdrücklich auch ältere Semester willkommen. Die Castingtermine: Freitag, 9. Dezember, ab 17 Uhr für Jugendliche, Freitag, 9. Dezember, ab 19 Uhr für Erwachsene.

Seit Mitte 2015 ist JobsBB im Internet aktiv. Seit Juni letzten Jahres gab es auf der Internet-Seite rund 100 000 Besucher und 520 000 Seitenaufrufe. Im Schnitt informieren sich monatlich 8000 bis 9000 Besucher (55 000 Seitenaufrufe) über Stellenangebote in der Region oder stellen neue Jobs ins Netz.

Bei Arbeitgebern kommt die Möglichkeit, unkompliziert und schnell offene Stellen zu veröffentlichen, gut an. „Mit überschaubarem Aufwand ist eine Stellenausschreibung auf dem Portal JobsBB.de sehr schnell möglich. „Durch das Stellenportal haben wir eine große Anzahl an Bewerbungen erhalten. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserer Anzeige bei JobsBB.de“, sagt zum Beispiel Philipp Koch vom Katholischen Verwaltungszentrum in Böblingen.

„In den letzten Jahren kristallisierte sich immer stärker heraus, dass die Anzahl der Bewerbungen sinkt. Unsere altbewährten Kanäle erreichten die potenziellen Bewerber nur noch in geringerem Ausmaß. Nach einer kleinen Recherche entschieden wir uns dann für die Nutzung eines Online-Portals. JobsBB überzeugt vor allem durch die Nähe zur Region, die einfache Handhabung und die fairen Konditionen. Die Entscheidung war absolut richtig, wir hatten deutlich mehr Bewerbungen als in den Jahren zuvor und konnten alle unsere offenen Stellungen erfolgreich besetzen“, so Tim Achenbach von Kieser-Training.

Info

Ansprechpartner für JobsBB bei der SZ/BZ ist Michael Furthmüller, Telefon 0 70 31 / 8 62-244

Jetzt ist er im zweiten Lehrjahr und bohrt, feilt und sägt wie alle anderen Auszubildenden auch: „Vom ersten Tag an war ich voll integriert. Meine Arbeit macht riesig Spaß, und mir stehen alle Entwicklungsmöglichkeiten offen. Der Aufgabenbereich ist sehr vielfältig und die Anforderungen an mich sind die gleichen wie bei den anderen Auszubildenden“, sagt Raßloff.

Derzeit lernt er, wie Dreh- und Fräsmaschinen bedient werden: „Wenn ich Unterstützung brauche, dann ist immer jemand da, das gefällt mir. Der Teamgeist unter den Kollegen ist besonders toll.“

Insgesamt arbeiten bei Daimler in Deutschland mehr als 8800 Mitarbeiter mit Behinderung. Das sind rund sechs Prozent der Beschäftigten, damit übertrifft das Unternehmen die gesetzlich geforderte Quote von fünf Prozent.

Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor, IT & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG: „Die Kolleginnen und Kollegen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Belegschaft. Vielfalt ist für uns nicht nur ein Modewort, sondern Leitmotiv und gelebte Normalität. Wir sind überzeugt, dass vielfältige Teams bessere Ergebnisse erzielen. Jeder Mitarbeiter bringt andere Talente und Perspektiven ein, die für unser Unternehmen sehr wertvoll sind. Unser Ziel ist, jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter so einzusetzen, dass er seine Stärken optimal in seine Arbeit einbringen kann.“

Alfons Adam, Konzern- und Gesamtvertrauensperson für schwerbehinderte Menschen: „Gemeinsam arbeiten wir bei Daimler an einer Kultur der Inklusion und stellen uns den Herausforderungen beim Thema Barrierefreiheit. Wir bieten Jugendlichen mit Handicap eine qualifizierte Ausbildung, den Mitarbeitern vielfältige Einsatzmöglichkeiten und mit unseren Vereinbarungen zum Zukunftsbild auch sichere Perspektiven. Unterschiedliche Mitarbeiter bringen frische Ideen und ihre individuellen Fähigkeiten ein und sind so ein großer Gewinn für das Unternehmen.“

Daimler fördert bereits während der Schulzeit Nachwuchskräfte mit Handicap und vermittelt zahlreiche Praktikumseinsätze. Darüber hinaus konnten seit 2010 rund 180 junge Menschen mit einer Lernbeeinträchtigung die Ausbildung zum Metallwerker oder zur Metallwerkerin machen. Alle wurden nach ihrem erfolgreichen Abschluss übernommen.

Mitarbeiter mit körperlichen Beeinträchtigungen werden im Berufsalltag unterstützt. So gibt es im Mercedes-Benz Werk Bremen das Projekt „Warenkörbe Supermarkt“. Hier wurde der Kommissionierungsprozess so umgestaltet, dass er Mitarbeitern mit Behinderung besonders einfaches Arbeiten ermöglicht: Bei der Bereitstellung von Waren werden leicht zu schiebende Wagen eingesetzt, alle Regale sind in optimaler Höhe angebracht und es wird automatisiert angezeigt, wie der Mitarbeiter den Wagen bestücken muss.

Info

Am 3. und 4. Dezember 2016 lädt das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart zum Tag der Menschen mit Behinderung ein. Es werden vier Fahrzeuge, darunter die E-Klasse Limousine, die B-Klasse, die V-Klasse und der Citan, mit speziellen Sonderausstattungen präsentiert. Zudem können die Museumsbesucher im Raum „Dialog im Dunkeln“ zwei Fahrzeuge aus der 130-jährigen Geschichte des Unternehmens über ihren Tastsinn erleben.

Marcel Raßloff lernt derzeit den Umgang mit Maschinen. Bild: z

Sicherheit im Straßenverkehr: Neun von zehn Deutschen halten sich für gute Autofahrer, sagte Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche gestern in Sindelfingen bei der Einweihung des Technologiezentrums für Fahrzeugsicherheit. Neun von zehn Unfällen auf deutschen Straßen sind aber auf menschliche Fehler zurückzuführen. Die Relationen dürften anderswo auch nicht besser sein. Anspruch und Wirklichkeit passen da offensichtlich nicht richtig zusammen.

Die Automobilindustrie hat darauf eine einfach klingende Antwort. Die Technik soll den Menschen hinterm Steuer helfen, so gut zu sein, wie sie glauben, dass sie es längst sind. Daimler sieht sich an der Spitze dieser Entwicklung. Wie ein Beispiel aus den USA in jüngster Zeit gezeigt hat, hat dieser Weg aber auch noch jede Menge Schlaglöcher.

Freilich: Selbst wenn es Daimler und Co. gelingt, die Fahrzeuge mit perfekten Assistenten auszurüsten, ist die Unfallgefahr nicht gebannt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat gestern darauf hingewiesen: Die Software muss so sicher gegen Hackerangriffe sein, dass sie auch bei Tempo 250 (der Ministerpräsident sprach nur von 120) zuverlässig arbeitet.

Auch in diesem Punkt Sicherheit zu bieten, ist das A und O, wenn Autofahrer Vertrauen in die Technik fassen sollen.

Karlheinz.Reichert@szbz.de

Von Karlheinz Reichert

Das dritte Mal nahm ein Team des Gymnasiums Unterrieden aus Sindelfingen an der Weltmeisterschaft des Technologiewettbewerbs „Formel 1 in der Schule“ teil. Teamleiter Sebastian Ciesla (vorne), Philipp Haug und Lisa Renz aus Sindelfingen kooperierten mit Christian Barth (hinten, Zweiter von rechts) und Jakob Friedrich (hinten, rechts) aus Mannheim und Heidelberg. Während sich die Kooperationspartner hauptsächlich um das Marketing ihres Teams „Endeavour“ kümmerten, stand in Sindelfingen die Entwicklung und Produktion des Autos an vorderster Stelle. Das Auto – ein Miniatur-Rennauto mit einer Größe von 21 Zentimetern und einem Gewicht von 55,5 Gramm, war mit 1,007 Sekunden auf 20 Metern Rennstrecke das fünftschnellste Auto der WM. Neben verschiedenen Rennen, bei denen die Schnelligkeit des Autos und die Reaktionsfähigkeit der Teammitglieder gemessen wurden, stand auch die Präsentation ihrer zwei Portfolios und das Präsentieren aller Informationen zu ihrem Team auf Englisch vor einer Jury im Fokus. Die insgesamt sehr gute Leistung trug dazu bei, dass das Sindelfinger Team hinter Griechenland und Australien einen 3. Platz bei der WM erreichte. Insgesamt 39 Teams aus 23 Nationen nahmen an der Weltmeisterschaft in Austin teil (ausführlicher Bericht folgt). – res – / Bild: z