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Die Ärztin, die ihre Praxis in Maichingen hatte und einen Teil von Magstadt mit versorgte, begann an die Hilfsorganisation zu überweisen, als sie bei ihren Hausbesuchen viel Leid und Einsamkeit bei alten Leuten und finanzielle Not bei Kindern sah. „Die alten Menschen konnten sich kaum selbst versorgen, doch außer der Ärztin sollte niemand die Misere sehen.“ Vor allem bei den Wochenend-Notdiensten, bei denen sie auch Fachärzte vertreten musste, kam sie weit herum und musste sich auch mit Menschen anderer Kulturen auseinandersetzen: „Das war manchmal schwierig“, erinnert sie sich.

„Als Allgemeinärztin ist man zuständig für alles von Husten, Schnupfen, Heiserkeit bis zu Eheproblemen. Da kamen manchmal 60 bis 70 Leute pro Tag, und ich musste in fünf Minuten herausfinden, ob es eine ernste Krankheit ist“, beschreibt sie die tägliche Situation. „Es waren Stoßzeiten wie am Stuttgarter Hauptbahnhof. Deshalb klappten die Termine manchmal nicht.“

Aber der Beruf hat ihr trotzdem immer Spaß gemacht, weshalb sie auch im Ruhestand noch für Notdienste einsprang. „Wenn man den Beruf gerne hat, ist man den Menschen zugeneigt und möchte, dass es ihnen gut geht. Es ist ein angeborenes Helfersyndrom. Das verliert man nicht.“ Dass ihre Spenden hier im Umkreis ankommen bei Menschen, die sich nicht selbst helfen können, findet Dr. Altvater-Fuchs gut. „Und mir tut es nicht weh.“

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen können, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigte Volksbank eG, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B. Weitere Informationen gibt es unter www.nachbarn-in-not.de im Internet.

„Nachbarn in Not„ bedankt sich bei allen genannten und nicht genannten Spendern, die die Hilfsorganisation im März unterstützt haben: Elke Ammer, Wolfgang und Gabriele Bartel, Heidemarie Bauer, Ingrid Bitter, Christa und Heinz Böhringer, Herbert Bohr, Petra Braun, Isabell Büchele, Thomas und Dr. Juliane von Bülow, Nicole Bussler, Hans Ditting, Markus und Nikol Döttling, Oliver Drechsler, Werner Dürrbaum, Dr. Hansgeorg Elwert, Volker und Marianne Ernstberger, Johannes Fels, Anneliese Finkbeiner-Hussinger.

Gastrobase GmbH, Ernst Gießler, Hans-Joachim Goldhamer, Volker und Sabine Graser, Volker Hajek, Bodo und Sabine Haug, Stefan Hees und Eva Nosal, Manfred Horn, Helgard Israel, Dietrich Jung, Wolfgang Kaiser, Manfred und Helga Kaminski, Brigitte Keilus, Eveline Klement, Renate Körber, Rolf Krieg, Dorothee Kunz, Bruno und Dorothea Kurz, Helga Lange, Löwen-Apotheke Joachim Seidel, Hans Georg und Angelika Mann, Gunda Markert, Karin Mauz, Henning Mezger, Heiderose Müller, Ingrid Müller, Fritz Mutschler.

Gisela Neumaier, Roland und Edda Oberhoffner, Werner Osswald, Richard Pitterle, Johann und Helga Pöss, Rolf Pogadl, Sibylle Proszamer, Dietrun Rädeker, Regina Rapp-Jungbauer, Ulrike Rathgeber, Patrick u. Beate Ruiz Martin, Else Ruoff, Ralf und Angelika Rzepka, Rüdiger Schatz, Brigitte Schlötterer, Hermann Schmied, Carola Schöller, Marianne Schott, Barbara Schuhmacher-Deetjen, Ingrid Schweiker, Marlies Seidl, Stadt Sindelfingen, Klaus und Gerlinde Steinle, Stern-Apotheke, Walter Stürner.

Bärbel Tschur, Bärbel Ueckert, Horst Vieweg, Herbert und Sabine Wehle, Ursula Wenzel, Silvia Wolfangel, Ruth Wuest, Monika Wulf, Reinhard und Rosemarie Zamzow, Muhamed und Eva Zekanovic.

Über den Erfolg der Patientenverfügung sprach die SZ/BZ mit Manfred Koebler, dem Vorsitzenden des Kreisseniorenrats.

Von wem wurde die erste Patientenverfügung vor 25 Jahren initiiert?

Manfred Koebler (Bild: Weiss/A): „Die erste Patientenverfügung – vermutlich die erste in ganz Deutschland – wurde 1992 vom Kreisseniorenrat Böblingen herausgegeben. Von Senioren auf die Problematik aufmerksam gemacht, gestaltete Dr. Ulrich Keppler, der damalige Vorsitzende des Kreisseniorenrats Böblingen, unter Mithilfe des Kreissozialamtes 1992 aus einer Schweizer Vorlage eine Ur-Version einer Patientenverfügung. 1997 hat der damalige Justizminister von Baden-Württemberg die Böblinger Patientenverfügung als rechtlich einwandfreies Formular empfohlen.“

Was hat sich seither geändert?

Manfred Koebler: „In den letzten zehn Jahren hat sich der Inhalt unserer Patientenverfügung stark geändert. So wurden zum Beispiel die möglichen Krankheitssituationen und ärztlichen Maßnahmen genau beschrieben. Es werden klare Aussagen gemacht, was unbedingt noch und was nicht mehr durchgeführt werden soll. Für den Arzt ist eine Patientenverfügung verbindlich und muss beachtet werden.“

Der Kreisseniorenrat engagiert sich sehr für die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Werden die auch angenommen?

Manfred Koebler: „Wo auch immer wir Veranstaltungen zu vorsorgenden Verfügungen organisieren, die Hallen sind voll. Zum Beispiel in Holzgerlingen 620 Besucher, Jettingen und Weissach 400. In Sindelfingen am 2. Mai ist es mittlerweile die 37. Großveranstaltung. 40 Prozent der neu ankommenden Bewohner in den Pflegeheimen bringen eine Patientenverfügung mit. ‘Haben Sie eine Patientenverfügung?’ ist die zweite Frage im Krankenhaus.“

Wem würden Sie raten, keine Vorsorgevollmacht zu erstellen?

Manfred Koebler: „Wer keine Person des Vertrauens im Familien- oder Bekanntenkreis hat, sollte auch keine Vorsorgevollmacht ausstellen, denn die braucht hundertprozentiges Vertrauen. Dann ist es besser, eine Betreuungsverfügung auszustellen, denn eine Betreuung wird vom Staat eingerichtet und streng überwacht.“

Info

Das 25-jährige Jubiläum der Böblinger Patientenverfügung wird mit einer Veranstaltung am Dienstag, 2. Mai, in der Sindelfinger Stadthalle begangen. Unter anderem spricht Innenminister Thomas Strobl. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ist um 17 Uhr. Im Foyer präsentieren sozial orientierte Organisationen und Vereine ihre Angebote und Dienstleistungen.

Das Museum setzt in der „Galerie der Namen“ neue Akzente und tauscht einige Fahrzeuge aus. Die Galerie im Raum „Collection 4“ zeigt Fahrzeuge berühmter Persönlichkeiten, etwa von Papst Johannes Paul II., Lady Diana, Kaiser Wilhelm II. oder von Konrad Adenauer. Größtes Exponat ist der Mannschafts-Reisebus O 302 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 1974, kleinstes Objekt ist der Daimler Motor-Straßenwagen des Sultans von Marokko aus dem Jahr 1892.

Mercedes-Benz CLA „Street-Style“ von Cro: Der Musiker Cro, berühmt als Rapper mit der Panda-Maske, verwandelt im Jahr 2015 einen Mercedes-Benz CLA in ein Kunstwerk. Frei Hand entsteht mit Lack-sprühdosen, Lackstiften und Lackfarbe ein einzigartiges Design im Street-Art-Stil, das nun im Mercedes-Benz Museum gezeigt wird.

Mercedes-Benz SLK 55 AMG von Lukas Podolski: Der Fußball-Nationalspieler kauft im September 2006 einen Mercedes-Benz SLK 55 AMG – kurz nach der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land, bei der Deutschland WM-Dritter wird. Als Sonderausstattung wählt der Sportler unter anderem das AMG Performance Package.

Mercedes 190 E 2.3 von Nicolas Cage: Einen ausdrucksstarken Mercedes 190 E 2.3 erwirbt der Schauspieler, Filmproduzent und Oscar-Preisträger Nicolas Cage im Februar 1993: Das schwarze Fahrzeug mit AMG Drivers Package hat zusätzlich seitlich und hinten verdunkelte Scheiben. Das originale Mercedes-Benz Kassetten-Radio ist bis heute Teil der umfangreichen Ausstattung.

Mercedes 190 SL von David Randolph Scott: Im unrestaurierten Originalzustand befindet sich der Mercedes-Benz 190 SL des Nasa-Astronauten David Randolph Scott, der 1971 als siebter Mensch den Mond betritt. Er kauft den Roadster am 2. März 1959 als Neuwagen und besitzt ihn bis August 2004. Der 190 SL wird 1954 zusammen mit dem 300 SL „Gullwing“ vorgestellt. Beide begründen die Tradition der „SL-Seriensportwagen“ .

Mercedes 300 GD von Gunther Holtorf: 897 000 Kilometer in 215 Ländern: Das ist die eindrucksvolle Bilanz des Mercedes-Benz 300 GD von Weltenbummler Gunther Holtorf. Er nutzt „Otto“, so der liebevolle Spitzname des Geländewagens, 26 Jahre lang als Expeditionsmobil. Und setzt damit zugleich ein Werbeversprechen der Marke in die Tat um: „Wo ein G ist, ist auch ein Weg.“

Platz für die Neuzugänge machen vier Fahrzeuge, die in der Sammlung von Mercedes-Benz Classic dann für andere Zwecke zur Verfügung stehen: der Mercedes-Benz 24/100/140 PS Roadster (1926) von Oscar Henschel, ein Mercedes-Benz 190 SL (1958), der Mercedes-Benz 190 E 2.3 AMG (1984) von Ringo Starr und der Mercedes-Benz ML 320 aus dem Film „Jurassic Park“ (1997).

Info

Das Mercedes-Museum in Stuttgart ist von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist um 17 Uhr. Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 0711 / 17-3 00 00, per E-Mail classic@daimler.com oder unter www.mercedes-benz.com/museum im Internet.

Die Jungs können finster schauen und machen ganz schön Rabatz: Team Tot bezeichnet sich als aufstrebende, fünfköpfige „Tot-Metal-Band“ aus Sindelfingen und Umgebung, die sich im April 2016 gegründet hat. Laut und hart wird es auf jeden Fall, wenn Swen Bubser (Gitarre), Daniel Bubser (Bass), Alex Steinberg (Gesang), Felix Gretz (Gitarre) und Alex Krämer (Schlagzeug, von links) loslegen. Zum Beispiel im Jugendhaus Süd beim „Süd goes Metal“. Außerdem spielen: Stealth Bomber (Trash/Death Metal aus Maichingen), Dare To Defy (Progressive Metal-Core aus Weil der Stadt) und Disfire (Trash/Power Metal aus Bad Urach). Am Samstag ab 18 Uhr in der Schwertstraße 11/1. – z –/Bild: z

Am 20. Mai lädt die Stadtverwaltung zu einem Tag der offenen Tür in die neue Gemeinschaftsunterkunft ein. Mittelfristig soll am Standort Eschenried Wohnbau realisiert werden. Der Gemeinderat hat in öffentlicher Sitzung am 26. Juli die ÜbergangsnNutzung der Eschenriedschule als Anschlussunterbringung beschlossen.

Damit entsteht die erste Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Zuständigkeit der Stadt Sindelfingen. Im dreistufigen Aufnahmeverfahren ist die Anschlussunterbringung die letzte Stufe. Die betreffenden Personen sind also bereits einige Zeit im Landkreis und sollen ihren Lebensmittelpunkt nun in Sindelfingen finden.

Die Eschenriedschule wird für drei Jahre als Anschlussunterbringung genutzt. Ab Dienstag ziehen die ersten Geflüchteten in ihre neue Unterkunft ein. Damit beginnt einer stufenweise Belegung mit bis zu 80 Menschen. Zeitgleich beziehen zwei städtische Flüchtlingsberaterinnen in der Eschenriedschule ein Büro, zudem gibt es einen Hausmeister. Ehrenamtliche des Arbeitskreises Asyl betreiben unter anderem ein Spielzimmer für Kinder, bieten Deutschunterricht an und richten eine Fahrradwerkstatt ein.

Die Stadtverwaltung Sindelfingen lädt alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür am Samstag, 20. Mai, von 11 bis 13 Uhr ein. An diesem Tag besteht die Möglichkeit, mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen, sich die Unterkunft sowie die Außenanlage anzuschauen, die vor Ort zuständigen Ansprechpartner kennenzulernen und Fragen zu stellen.

Mittelfristig soll am Standort Eschenried Wohnbau realisiert werden. Das Projekt ist Teil des Zehn-Punkte-Programms zum Sindelfinger Wohnungsbau, welches Anfang April vom Gemeinderat beschlossen wurde. Im nächsten Schritt wird hier das Bebauungsplanverfahren eingeleitet.

Info

Bürger können sich bei Fragen zur Anschlussunterbringung an die Projektleitung Flüchtlingsarbeit des Amtes für soziale Dienste, Simone Killinger, wenden. Telefon: 0 70 31 / 94 515, oder E-Mail: simone.killinger@sindelfingen.de.

Das Bild aus dem Juli 2016 zeigt die Eschenriedschule, bevor damals die ersten Flüchtlinge in den Klassenzimmern unterkamen. Jetzt ist der nächste Schritt gemacht und diejenigen kommen am kommenden Dienstag zurück, die die letzte Stufe des Aufnahmeverfahren erreicht haben. Bild: Wegner/A